Teppichkäfer mithilfe natürlicher Mittel und alternativer Methoden bekämpfen

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Teppichkäfer mithilfe natürlicher Mittel und alternativer Methoden bekämpfen

Unangenehmer Mitbewohner, der für Materialschäden sorgt!

Um den Teppichkäfer (Anthrenus scrophulariae) wirksam zu bekämpfen, müssen keine chemischen Mittel zum Einsatz kommen. Wurde ein Befall durch den Materialschädling entdeckt, reichen natürliche Maßnahmen meistens völlig aus. Vor einer wirksamen Bekämpfungsmethode sollte der Schädling als jener identifiziert werden. Denn ist die Schädlingsdiagnose falsch, wirkt auch die besten Behandlungsmethoden nicht. Um Situationen wie diese zu vermeiden, möchten wir im folgenden Artikel etwas näher auf die Lebensweise, Artenvielfalt, das Aussehen und seine Vorlieben eingehen.

Was sind Teppichkäfer?

Teppichkäfer gehören zur Familie der Speckkäfer und sind ebenfalls unter dem Namen Braunwurz-Blütenkäfer bekannt. Sie zählen zu den Materialschädlingen und fressen alles, was aus Chitin und Kreatin besteht. Haben sie es geschafft, in die menschlichen Behausungen vorzudringen, machen sie sich über Textilien, Teppiche und Kleidung her. Doch nicht die erwachsenen Käfer, sondern ihre Larven sind für die Schäden verantwortlich

Gibt es verschiedene Exemplare des Teppichkäfers?

Genau wie der Teppichkäfer gehört der Australische Teppichkäfer (Anthrenocerus australis) zur Familie der Speckkäfer (Dermestidae). Er wird circa 3,5 Millimeter groß. Sein Körper ist ebenfalls oval und von rotbrauner- oder schwarzer Farbe. 

Großaufnahme einer Teppichkäferlarve

Die Larven des australischen Exemplars werden bis zu sechs Millimeter lang. Sie sind ebenso vollständig behaart und besitzen die typischen Pfeilhaare. Die Larven haben eine braune Farbgebung, die am unteren Körperteil ins weißlich gelbe übergeht. In ihren Nahrungsvorlieben unterscheiden sie sich in keiner Weise von ihren Artgenossen.

Wo halten sich die Larven bevorzugt auf?

Jedes Jahr im Frühling legen die weiblichen Teppichkäfer an einem Ort bis zu 36 Eier ab. Hierfür bevorzugen sie Stellen, die ausreichend Nahrung für ihre Nachkommen parat halten. Beliebte Brutstellen sind:

  • Felle und Materialien aus tierischen Fasern
  • Teppiche aus Wolle
  • Federn
  • Textilien
  • Pelze
  • Seide
  • Produkte aus Leder
  • Gegenstände aus Horn
  • Insektensammlungen

Pflanzliche Materialien aus Baumwolle oder Leinen stehen nicht auf ihrer Nahrungsliste und werden von den Larven verschont. Ist der Teppichkäfer ausgewachsen, ernährt er sich ausschließlich von Blütenpollen und Nektar.

Wie sehen Teppichkäfer aus?

Teppichkäfer besitzen eine ovale Körperform, werden bis zu fünf Millimeter groß und können fliegen. Ihr Panzer ist schwarz gefärbt. Besonders markant sind die weißen, roten und gelben Flecken, die sich auf seinem Panzerschild befinden. Die Larven des Schädlings sind von rot-brauner Färbung, haben weiße Ringe und sind am ganzen Körper behaart. Auffallend sind die langen abstehenden Haare am hinteren Teil des Insekts, die auch als Pfeilhaare bezeichnet werden. Die winzigen, unterschiedlich geformten weißlichen Eier des Teppichkäfers erreichen eine Größe von 0,7 × 0,3 Millimeter. Sie besitzen am hinteren Teil lappenförmige Fortsätze. 

Wie lebt der Teppichkäfer?

Teppichkäfer gehören zu den heimischen Arten der Materialschädlinge. In der Natur lebt der Schädling bevorzugt in Vogelnestern. Erwachsene Käfer, die auch als Imagines bezeichnet werden, ernähren sich positiv fototaktisch. Ein fester Nahrungsbestandteil des erwachsenen Parasiten sind Blütenpollen und Nektar. Auf den Blüten der Pflanzen, die zur Nahrungsaufnahme genutzt werden, kommt es dann auch zur Fortpflanzung der Insekten. 

Ist das Weibchen befruchtet, macht es sich auf die Suche nach einem passenden Brutplatz. In dieser Zeit, vermehrt in den Monaten Mai und Juni, suchen die Schädlinge dann die Behausungen des Menschen auf. Mit einer Brut von bis zu 36 Eiern sind Teppichkäfer in der Vermehrung nicht sonderlich produktiv. Die Eiablage findet immer direkt am Brutsubstrat statt, von dem sich die Larven nach dem Schlupf ernähren.

Bei angenehmen Zimmertemperaturen kommt es bereits nach etwa fünfzehn Tagen zum Schlupf der Larven. In dieser Phase häuten sie sich in der Regel zwischen fünf bis sechsmal. Abhängig von den gegebenen Lebensumständen kann sich der Entwicklungsprozess jedoch hinausziehen. Tritt diese Situation ein, können sich die Larven bis zu zwölfmal häuten.

Sind die äußeren Umstände günstig, dauert die Transformation vom Ei bis zum erwachsenen Käfer circa dreieinhalb Monate. Bei schlechten Bedingungen kann sich der vollständige Entwicklungsprozess auf mehr als ein Jahr hinauszögern. Sie überwintern dann im Haus oder in der Wohnung und schlüpfen im nächsten Frühjahr.

Wie wird ein Befall durch den Teppichkäfer richtig diagnostiziert?

Teppichkäfer sind typische Materialschädlinge. Haben die Weibchen den Weg ins Haus gefunden und ihre Brut ist geschlüpft, fressen sich die Larven durch Textilien, Teppiche und andere keratinhaltige Materialien. Besonders gerne haben sie potenzielle Nahrung, die durch Schweiß und Essensreste verunreinigt ist. 

Wurden unregelmäßige Löcher in Kleidungsstücken oder Gebrauchstextilien entdeckt, könnte es sich um einen Befall durch den Pelzkäfer handeln. Wichtig: Auch Kleidermotten (Tineola bisselliella) hinterlassen Schäden wie diese. Beide Fraßbilder ähneln sich sehr, sind aber durch das Fehlen der typischen Kleidermotten-Gespinste schnell zu unterscheiden. Auch weitere Merkmale und Hinterlassenschaften weisen auf einen Befall durch den Teppichkäfer hin:
  • Spuren von Häutungsresten und Kotkügelchen.
  • Haare an Pelzen wirken wie abrasiert.
  • Teppich-Haare oder Floor werden am Ansatz abgefressen und fallen in Büscheln aus.
  • Das Schadbild von Lang- und Kurzhaarteppichen ist identisch.

Können Teppichkäfer Bisse verursachen und dadurch Krankheiten auf den Menschen übertragen?

Teppichkäfer stechen und beißen nicht. Sie übertragen ebenfalls keine lebensgefährlichen Krankheiten. Einzig und allein die spitzen Pfeilhaare der Larve können bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Diese äußern sich meistens in Form von kleinen roten Punkten bis hin zu etwas größeren Beulen, die einen leichten Juckreiz verursachen. Bei einer starken Reaktion auf die winzigen Härchen kann es zu Entzündungen in der Nasennebenhöhle, zu Augenentzündungen oder auch zu Atembeschwerden kommen. Tritt dies ein, sollte ein Arzt konsultiert werden. Eine entsprechende Medikation sorgt in den meisten Fällen für eine sofortige Linderung der Symptome.

Wie gelangen Teppichkäfer ins Haus und wie kann ein Befall vorgebeugt werden?

Teppichkäfer kommen durch geöffnete Fenster und Türen in Häuser und Wohnungen. Haben sie es einmal ins Innere geschafft, suchen die Weibchen nach einer geeigneten Stelle für die Brutablage und bleiben oft für eine längere Zeit unentdeckt. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, gibt es diverse Vorbeugemaßnahmen, die den Schädling daran hindern, sich großflächig auszubreiten und somit größere Schäden anzurichten.

Fenster und Türen mit Fliegengitter ausstatten

Fliegengitter verhindern, dass die Schädlinge unbemerkt ins Innere der menschlichen Behausungen gelangen. Ebenfalls andere Insekten wie zum Beispiel Fliegen und Mücken bleiben draußen.

Regelmäßige Schädlingskontrolle

Eine ständig stattfindende Kontrolle von Kleidungsstücken und Gebrauchstextilien wie unter anderem Teppiche verhindern eine Ausbreitung der Insekten.

Auf Sauberkeit achten

Saubere Wohnräume reduzieren einen Befall durch den Teppichkäfer. Regelmäßiges Reinigen ist daher Pflicht. Ritzen und Fugen dürfen hierbei nicht vergessen werden. Auch an schlecht erreichbaren Orten wie unter dem Bett, dem Teppich, der Kommode oder unter dem Sofa muss gründlich geputzt werden. Denn gerade an diesen Stellen sammeln sich gerne Flusen, Staub und Haare an, die von den weiblichen Käfern mit großer Vorliebe als Brutsubstrat genutzt werden.

Besonders Tierbesitzer sollten lieber einmal zu viel als einmal zu wenig herumliegende Tierhaare entfernen. Auch die Schlafplätze der Vierbeiner dürfen bei der Reinigung nicht vergessen werden. Es wird empfohlen, Kissen- und Hundedecken in regelmäßigen Abständen bei sechzig Grad Celsius in der Maschine zu waschen.

Achtung Vogelbesitzer: Die Larven der Teppichkäfer lieben Federn über alles. Um einen unnötigen Befall aus dem Weg zu gehen, sollten die Käfige der Tiere mehrmals in der Woche gereinigt werden.

Textilien vor dem Einlagern waschen

Sämtliche Textilien sollten vor dem Einlagern noch einmal gewaschen werden. Anschließend können sie luftdicht verpackt bis zum nächsten Gebrauch im Schrank verstaut werden.

Tierexponate in luftdichten Vitrinen präsentieren

Aufgrund ihres Fressverhaltens fallen Teppichkäfer ebenfalls über chitinhaltige Materialien her. Um einen Befall durch die gefräßigen Larven zu minimieren, sollten Tierausstellungsstücke in luftdichten Vitrinen präsentiert werden. 

Wohngebäude auf Nester kontrollieren

In der freien Natur halten sich Teppichkäfer bevorzugt in Nestern von Tauben und Spatzen auf. Die Brutplätze der Vögel, die sich am oder in der Nähe von Wohnhäusern befinden, sollten nach der Brutzeit sicherheitshalber entfernt werden. Verbleibende Nester würden es den Parasiten ansonsten zu leicht machen, ins Innere der menschlichen Wohnräume zu gelangen.

Ätherische Öle nutzen

Teppichkäfer reagieren allergisch auf starke Düfte wie von Lavendel und Zedernholz. Kleine Säckchen oder Zedernholzstücke dienen zur Prävention und können in den Kleiderschränken und Kommoden abschreckende Aromen verströmen.

Wichtig: Auf Kombiprodukte, die chemische Insektizide enthalten, sollte verzichtet werden. Als vorbeugende Maßnahme sind diese Artikel nicht sinnvoll und sollten keinesfalls mit der Haut oder Kleidungsstücken in Kontakt kommen.

Teppichkäfer Nest finden – hier halten sich die gefräßigen Larven gerne auf!

Die Materialschädlinge bevorzugen dunkle Orte. Besonders die Larven des Teppichkäfers meiden das Licht und sind darum schwer zu finden. Folgende Orte sollten daher in gewissen Abständen kontrolliert werden:

  • In Kleiderschränken und Wäschekörben.
  • Auf und unter dem Teppich.
  • Hinter und unter Bettgestellen und Polstermöbeln.
  • In dunklen Ecken sowie in Fußbodenritzen und in Spalten an Scheuerleisten.
  • Im Inneren von Truhen, Schränken, Kommoden und Boxen, in denen Textilien aufbewahrt werden.

Gibt es Fallen, die einen Befall durch den Teppichkäfer eindämmen?

Bevor mit der Bekämpfung gegen die Parasiten begonnen werden kann, ist es immer sinnvoll, als allererstes das Ausmaß eines Befalls festzustellen. Hierfür sind Fallen, die die ausgewachsenen Teppichkäfer anlocken, äußerst hilfreich. Sowohl auf Pheromonfallen wie auf Klebefallen bleiben die Schädlinge kleben und verenden. Pheromonfallen wirken artspezifisch und locken nur die Männchen an. Klebefallen ohne Sexualwirkstoff hingegen ziehen beide Geschlechter an. 

Auch nach einer Bekämpfung des Parasiten ist es sinnvoll, mithilfe einer der genannten Fallen zu überprüfen, ob alle Schädlinge kontaminiert wurden.

Teppichkäfer loswerden – alternative Maßnahmen und Hausmittel, die helfen!

Wurde ein Befall durch den Schädling entdeckt, muss schnell gehandelt werden. Denn eines ist sicher: Die Chancen sind gering, dass es nur ein einziges Weibchen geschafft hat, den Weg ins Haus oder die Wohnung zu finden. Zur Bekämpfung des Teppichkäfers stehen unterschiedliche Methoden zur Auswahl. Angefangen über physikalische und thermische Anwendungen bis hin zu den verschiedensten Hausmitteln funktionieren die folgenden Maßnahmen am besten in Kombination. 

Teppichkäfer-Eier, Larven und Imagines aus Teppichen und Sitzmöbeln entfernen

Als Erstes müssen die kontaminierten Bodenbeläge gründlich gesaugt werden. Ritzen im Boden sowie offene Stellen an den Scheuerleisten dürfen auf gar keinen Fall vergessen werden. Auch in dunklen Ecken oder unter Möbelstücken muss der Teppich von Haaren sowie Flusen befreit werden. 

Als Zweites kommt ein Dampfreiniger zum Einsatz. Sämtliche Möbelstücke, an denen tierische Fasern verarbeitet wurden, sowie befallene Teppiche werden mithilfe von heißem Dampf bearbeitet und die Schädlinge in jeder Entwicklungsstufe vollständig eliminiert.

Guter Tipp: Teppiche, die nicht fest mit dem Boden verbunden sind, sowie Deko-Teppiche sollten vollständig aus dem zu behandelnden Raum entfernt werden und im Freien gereinigt werden. Staubsaugerbeutel müssen nach dem Reinigen sofort entfernt und außerhalb des Hauses entsorgt werden.

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Teppichkäfer aus Kleidungsstücken und Gebrauchstextilien entfernen

Teppichkäfer sind allergisch gegen extreme Temperaturen. Hitze und Minusgrade vertragen sie überhaupt nicht und sterben ab. Deshalb sind die folgenden Behandlungen wirksam:

Bekämpfung durch hohe Temperaturen

Hat sich der Teppichkäfer im Kleiderschrank eingenistet, müssen schnellstens alle Kleidungsstücke aus ihm entnommen werden. Unempfindliche Textilien sollten in der Waschmaschine in einem zweistündigen Waschgang bei sechzig Grad Celsius gewaschen werden. Kleidungsstücke, die nicht mit Wasser in Berührung kommen dürfen, müssen in die chemische Reinigung gebracht werden. Achtung: Nach Beendigung des Waschgangs ist es wichtig, die Maschine vollständig zu reinigen. 

Behandlung mit Kälte

Empfindliche Textilien, die hohe Temperaturen nicht vertragen, können mit Kälte behandelt werden. Hierfür die kontaminierten Sachen luftdicht in Folie verpacken und für mehrere Stunden in die Gefriertruhe bei Minus achtzehn Grad Celsius lagern. 

Kleidungsstücke sowie Bettdecken und Kissen, die saisonbedingt eingelagert werden, sollten zuvor gereinigt oder gewaschen werden. Eine anschließende Verpackung in luftdichten Kleidersäcken sorgt für extra Schutz gegen die Schädlinge. Gut zu wissen: Da sich die Parasiten durch Karton und Papier fressen können, ist das Verstauen in Boxen aus diesen Materialien wenig sinnvoll!

Teppichkäfer aus Schränken, Kommoden sowie Bettkästen eliminieren

Zuerst kommt der Staubsauger zum Einsatz, denn alle inneren sowie äußeren Oberflächen müssen von Staub und Haarresten sowie Flusen befreit werden. Im Anschluss mit Essigreiniger auswischen oder mit einem hierfür geeigneten Dampfreiniger überaus gründlich säubern. 

Bei einem Befall ist es ratsam, diese Prozedur mehrmals im Jahr durchzuführen. Aufgrund der Tatsache, dass nicht entdeckte Käfer an einem dunklen Ort unbemerkt überwintern können, wird mit dieser Handlung eine zweite Kontamination im Keim erstickt. 

Teppichkäfer mit natürlichen Mitteln bekämpfen

Natürliche Mittel sind perfekt zur Prävention und zur Bekämpfung der Parasiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie für Menschen und Tiere ungefährlich sind und somit ohne schlechtes Gewissen genutzt werden können. Ebenfalls die Möglichkeit einer direkten Dosierung erleichtern die Maßnahmen zur Bekämpfung ungemein.

Neemöl

Das Öl des indischen Neembaums schadet ausnahmslos Schädlingen. Es ist kein Nervengift, sondern greift in den Entwicklungszyklus der Parasiten ein. Kommen die Insekten mit dem Öl in Kontakt, stellt sich ein anhaltender Fraßstop ein und die Teppichkäfer hören auf, sich zu vermehren. Im Handel sind bereits gebrauchsfertige Mischungen erhältlich. Wird das reine Öl verwendet, sollten die Anweisungen auf der Gebrauchsanweisung befolgt werden.

Teebaumöl, Lavendel und Zedernholz

Teppichkäfer meiden starke Gerüche. Richtig platziert helfen Lavendelsträuße aus dem Garten oder in Duftsäckchen verpackt, den Schädling zu vertreiben. Auch Zedernholz und Teebaumöl, ebenfalls durch ihren starken Duft bekannt, sorgen für eine schädlingsfreie Umgebung.

Fossiles Plankton

Fossiles Plankton ist ein Pulver, das physisch wirkt. Kommen die Schädlinge mit dem Mittel in Berührung, wird der Panzer des Parasiten beschädigt. Die Folge: Der Käfer trocknet aus und stirbt.

Repellents - käferfrei ohne Chemikalien

Hat man alle Tipps befolgt und Schränke gründlich gereinigt, so kann man präventiv ein Repellent versprühen, welches einen neuen Befall langfristig vermeidet. Sehr gut eignen sich dafür Produkte, die auf natürliche Inhaltsstoffe setzen. Das SILBERKRAFT Insektenspray vertreibt aufgrund seiner Zusammensetzung und seines Hauptwirkstoffs weißer Essig Insekten zuverlässig, ohne ihnen zu schaden. Das Spray kann in Ecken, in der Küche und in Schränken ohne Probleme angewendet werden. 

Bekämpfung mit Chemikalien – ein Anruf beim Kammerjäger als letzte Option!

Normalerweise ist ein Befall durch die genannten Bekämpfungsmaßnahmen in den Griff zu kriegen. Sollte sich der Teppichkäfer jedoch schon zu stark vermehrt und ausgebreitet haben, sodass alle natürlichen Maßnahmen erfolglos blieben, ist es ratsam, einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu kontaktieren

Quellen & Links

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Sind Teppichkäfer schädlich oder gefährlich für Mensch und Tier?

Krankheiten übertragen die Parasiten nicht. Sie können auch nicht beißen oder stechen. Jedoch können die sogenannten Pfeilhaare der Teppichkäfer-Larven bei manchen Menschen Allergien auf der Haut oder in den Atemwegen auslösen.

Wie schnell vermehren sich Teppichkäfer?

In den Monaten Mai und Juni legen die weiblichen Tiere ungefähr 36 Eier direkt am Brutsubstrat ab. Nach bereits fünfzehn Tagen schlüpfen die Larven. Die vollständige Entwicklung ist dann stark von den gegebenen Lebensverhältnissen abhängig. Sind diese optimal, erfolgt die Verpuppung im Herbst. Ist dies nicht der Fall, kann die vollständige Entwicklung der Insekten bis zu einem Jahr andauern. Sie überwintern dann in den Innenräumen des Menschen.

Wie sehen die Eier der Teppichkäfer aus?

Die Eier besitzen eine Größe von 0,7 × 0,3 Millimeter. Sie sind weiß und unterschiedlich geformt. Besonders charakteristisch sind die lappenartigen Fortsätze, die sich am hinteren Teil der Teppichkäfer-Eier befinden.

Wie groß werden Teppichkäfer?

Die Parasiten werden circa 3,5 Millimeter groß. Ihr Körper ist oval und von rotbrauner- bis schwarzer Farbe. Besonders markant sind ihre weißen, roten sowie gelben Flecken, die sich auf ihrem Panzerschild befinden. Dieses Merkmal hilft enorm, sie als ihresgleichen zu identifizieren.

Wie gelangen Teppichkäfer ins Haus oder in die Wohnung?

Vorwiegend im Mai und im Juni, wenn sich die Weibchen auf die Suche nach geeigneten Brutplätzen begeben, zieht es die Parasiten in die Wohnräume des Menschen. Durch geöffnete Türen und Fenster kommen sie dann ins Haus. Engmaschige Fliegengitter erschweren es den Insekten ins Innere zu gelangen. Einem möglichen Befall wird somit entgegengewirkt.