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Anti Bettwanzen Spray - Bettwanzenspray 500 ml

Anti Bettwanzen Spray - Bettwanzenspray 500 ml

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Das Problem

Du wunderst dich über rote, juckende Stiche, die vor allem morgens auftreten? Möglicherweise hast du einige unliebsame Mitbewohner, die sich in deinem Bett verstecken! Die ca. 5-6 mm großen, rot-bräunlichen Parasiten ernähren sich vom Blut von Säugetieren und nutzen die nächtliche Stunde, um ihre Opfer herzufallen. Auch wenn Bettwanzen entgegen der weitläufigen Meinung keine Krankheiten übertragen, stellen Bettwanzenstiche ein gewisses Gesundheitsrisiko dar, da Betroffene durch das Aufkratzen der Einstichstellen eine Infektion riskieren. Da sich Bettwanzen meist nur schwer aufzufinden sind, empfiehlt sich unser Silberkraft Bettwanzenspray, mit dem du die Verstecke von Bettwanzen besprühen kannst und diese damit nachhaltig vertrieben werden.

Die Lösung

Mit dem Anti-Bettwanzenspray von Silberkraft bekämpfst du Bettwanzen  zuverlässig in deinem Bett, Matratze oder Textilien. Das Spray wirkt sofort: Die Bettwanzen werden mit einem Film überzogen, deren Atemöffnungen werden verstopft und somit sterben die Bettwanzen ab. Bettwanzen und deren Kot bleiben auf der Unterlage fixiert. Somit kann der Staub nicht mehr aufgewirbelt werden. Damit erhältst du eine wirkungsvolle Alternative zu Mitteln mit Permethrin, die schädlich für  🐶🐈 Haustiere sein können. Anders als bei anderen Sprays mit Permethrin müssen Haustiere die Wohnung oder das Haus nicht für 8 Stunden verlassen. Bei Beachtung der Gebrauchsanleitung sind keine negativen Effekte für Haustiere bekannt. Schütze dein Zuhause noch heute!

Frei von

Aerosol, Permethrin, DEET oder entzündlichem Treibgas

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Auf Wasserbasis

Mit naturinspirierten Wirkstoffen wie Eukalyptus, Geraniol uvm.

Nachhaltig wirksam

All unsere Formeln basieren auf neusten Studien & Forschungsergebnissen

Anwendung

So wirst du Bettwanzen schnell wieder los:

  1. Bettwanzenbefall erkennen an Bissen, Bettwanzenkot, Blutspuren und süßlichem Geruch
  2. Verstecke von Bettwanzen ausfindig machen. Beliebte Verstecke sind Lattenrost, Matratze, Bettdecke, Kissen, Hohlräume, Ritzen, aber auch Koffer, Taschen, Kleidung.
  3. Die Textilien aus einer Entfernung von 20-30 cm volldeckend einsprühen
  4. 2 Stunden trocknen lassen
  5. Überreste und Rückstände in der Waschmaschine oder durch absaugen entfernen
  6. Die Anwendung innerhalb von 1 Woche wiederholen. Anschließend nur dann wiederholen, wenn erneuter Bettwanzenbefall auftritt.

 

Zur Wirkungsweise: das Spray enthält Geraniol und wirkt vorwiegend als Insektizid. Die Bettwanzen werden mit einem Film überzogen, deren Atemöffnungen werden verstopft und somit sterben die Bettwanzen ab. Bettwanzen und deren Kot bleiben auf der Unterlage fixiert. Somit kann der Staub nicht mehr aufgewirbelt werden. Wir empfehlen, diesen abzusaugen.

Hinweis: Empfindliche Stoffe wie Leder im Vorfeld an unauffälliger Stelle testen. Bevor einem großflächigem Auftragen möglichst auf einer kleinen Stelle testen.

Befallszeitraum

Unsere Produkte können natürlich ganzjährig genutzt werden. Der Befallszeitraum gibt nur eine Übersicht in welchen Monaten am häufigsten mit einem Befall zu rechnen ist.

Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. 

Bau-A Regelnummer: N-87814

Wirkstoffe: 0,2 g Geraniol/100 ml 

Häufige Fragen

Sind Bettwanzen gefährlich?
Der beim Beißen hinterlassene Speichel der Bettwanzen löst sofort oder etwas verzögert (bis zu eine Woche) eine Hautreaktion mit juckenden, geröteten Pusteln, Blasen oder Quaddeln (wenige mm bis einige cm) aus. Da Bettwanzen blutsaugend sind, können sie theoretisch über Blut übertragbare Krankheiten (Hepatitis, HIV, etc.) übertragen. Dies konnte aber bisher keine der vielen Studien zum Thema nachweisen. Deshalb gilt das Risiko einer Krankheitsübertragung durch einen Bettwanzenbiss als äußert gering. Durch die Ablage von Bettwanzeneiern in mobilen Gebrauchsgegenständen (Koffer, Taschen, Textilien, Medien) lässt sich ein Befall allerdings leicht und ggf. unwissend verbreiten und woanders einschleppen.
Wie wird man Bettwanzen wieder los?
Bettwanzenbekämpfung ist aufwändig, aber leichter, je früher man den Befall erkennt. Das Um-weltbundesamt vertritt die Meinung, dass eine Bekämpfung in Eigenregie die Tierchen nicht voll-ständig beseitigen kann, sondern ein seriöser Schädlingsbekämpfer zu konsultieren ist. Das Ziel der Bekämpfung ist die Beseitigung aller Wanzen und deren Eier, damit die Population nicht überleben kann. Dazu braucht es häufig mehrere Wochen und sich wiederholende Maßnahmen, solange bis keine Bettwanzen und deren Spuren und Eier mehr zu finden sind. Nachkontrollen ergeben, ob noch Wanzen und Eier vorhanden sind, und zeigen, ob es weitere Behandlungen braucht. Zur Bekämpfung können Hausmittel/-anwendungen, physikalische Verfahren (Wärmeentwesung) oder Insektizide zum Einsatz kommen.
Wo verstecken sich Bettwanzen?
Bettwanzen können sich in sämtlichen Gegenständen aufhalten wie Möbeln, Matratzen, Koffer, Taschen, Textilien, Bilderrahmen oder Medien. Sie halten sich gerne in Textilien bzw. zwischen deren Fasern nahe menschlicher Schlafstätten auf (Bettwäsche, Matratzen, Bodenbelag, etc.). Darüber hinaus auch hinter Lichtschaltern, Steckdosen, Sockelleisten, in Möbelritzen, Lattenroste.
Wie riecht das SILBERKRAFT Bettwanzenspray?
Das Spray weist einen zitronigen Geruch auf.
Wie wirkt das SILBERKRAFT Bettwanzenspray?
Als Umgebungsspray: Der Geruch von Geraniol schreckt viele Insekten ab, wodurch diese den eingesprühten Bereich künftig meiden (Wirkung als Repellent). Als Kontaktspray: Die Bettwanzen werden mit einem Film überzogen, deren Atemöffnungen werden verstopft und somit sterben die Bettwanzen ab. Je nach Größe das Insekts, kann dies binnen einiger Minuten passieren oder bis zu 48h dauern.
Wie wird das SILBERKRAFT Bettwanzenspray angewandt?
Das Spray lässt sich auf verschiedenen Oberflächen und Textilien als Flüssigformulierung zum Sprühen anwenden (20-30ml/m² ~ ca. 30-35 Pumpstöße). Vor dem Gebrauch gut schütteln. Anwendung als Umgebungsspray: Das Spray auf den Textilien aus einer Entfernung von 20-30cm volldeckend feucht aufsprühen und etwa 2 Stunden trocknen lassen. Überreste und Rückstände sollten nach der Behandlung durch nachfolgende Waschgänge in der Waschmaschine und/oder mittels Staubsauger final entfernt werden. Anwendung als Kontaktspray: In Abstand von 10-15cm auf die Bettwanzen sprühen. Geraniol wirkt i.d.R. direkt. Je nach Größe des Insekts kann die Wirkung auch verzögert, d.h. binnen 48h Stunden eintreten. Behandelte Textilien können nach ca. 1 Stunde wieder in Kontakt mit der Haut gebracht werden. Unerwünschter Sprühbelag auf Oberflächen mit Allzweckreiniger oder durch Staubsaugen entfernen.
Wie häufig ist die Anwendung zu wiederholen?
Anwendung als Umgebungsspray: Die Anwendung innerhalb einer Woche wiederholen. Danach ist eine weitere Anwendung nur dann notwendig, wenn erneuter Bettwanzenbefall auftritt.
Woher kriegt man Bettwanzen?
Bettwanzen können sich in sämtlichen Gegenständen aufhalten wie Möbeln, Matratzen, Koffer, Taschen, Textilien, Bilderrahmen oder Medien. Angesichts der Art ihrer Verbreitung durch befallene Gegenstände sind v.a. Orte mit starker Personenfluktuation wie Hotels, Gemeinschaftseinrichtungen, Gesundheitseinrichtungen und Transportmittel (Flugzeuge, Bahnen) von Bettwanzen betroffen. Von diesen Orten aus besteht deshalb auch eine höhere Gefahr für die Einschleppung der Bettwanzen in den eigenen Haushalt

Wie kann man feststellen, ob man Bettwanzen hat?  

 

Die richtige Diagnose braucht meist eine intensive Recherche und ggf. die Fachmeinung eines Schädlingsbekämpfers. Eindeutige Anzeichen und Hinweise sind:

• frei herumlaufende Bettwanzen auf Nahrungssuche auf dem Bett oder an der Wand

• Bettwanzen oder deren Spuren (schwarze Punkte als Kotspuren, bräunliche Häutungshül-len, milchig weiße Eier) in typischen Verstecken wie im Lattenrost des Bettes, Schlafsofa, hinter Bilderrahmen, Lichtschaltern, Tapeten, Sockelleisten, etc.

• winzige Blutflecke auf der Kleidung/Bettwäsche, die Bettwanzen nach dem Saugen hinter-lassen

Welche Hausmittel helfen gegen Bettwanzen?

Um Bettwanzen und ihre Eier zu abzutöten können folgende Maßnahmen mit haushaltsüblichen Gegenständen ein erster Schritt zur Bekämpfung sein:

  • Waschen und Trocknen von befallenen Textilien bei über 45°C, besser 60°C (bei 40°c werden nur die Wanzen, nicht alle Eier zerstört)
  • befallene Textilien dicht verpackt in Plastikbeuteln oder -tüten bei mindestens -17°C oder kälter in den Tiefkühler solange bis sie bis zur Mitte durchgekühlt sind (Dauer 10 Stunden bis 3 Tage). Dabei ist der dichte Verschluss in Plastik wichtig, damit die Bettwanzen nicht fliehen und abwandern, wenn sie die unliebsamen Bedingungen bemerken.
  • Krabbelnde Bettwanzen oder deren Eier können auch mit dem Staubsauger eingesaugt werden. Wichtig: Staubsauger-Auffangbehälter danach dicht verschlossen in Plastiktüte im Tiefkühl-Fach durchkühlen oder Einmalbeutel dicht verpackt in den Müll geben, damit die Wanzen und deren Eier nicht zurückkehren/überleben können.
  • Von den Wanzen abgelegte Eier können mit einem stark klebenden Klebeband von den Unterlagen, an denen sie anhaften, abgelöst werden. Auch das Klebeband muss hinterher dicht verschlossen eingefroren werden.
  • Kieselgur um das Bett/die Schlafstätte streuen. Wenn die Wanzen mit Kieselgur in Berührung kommen, wird ihr Chitin-Panzer angegriffen, wodurch sie austrocknen. (Achtung: keine Beseitigung der Eier!)

Kunden setzen ebenfalls auf

Ratgeber & Hintergrundinfos

Bettwanzen (lat. Cimex lectularius) sind zwischen 4 und 9 Millimeter kleine, rötlich-braune Parasiten, die aufgrund ihrer Ernährungsgewohnheiten sogenannte Zivilisationsfolger sind. Da sie sich v.a. vom Blut der Menschen (aber auch von dem der Haustiere, Fledermäuse, Vögel) ernähren, folgen sie den Menschen in ihre Wohnungen, v.a. in ihre Schlafplätze. Die besonders in der Nacht aktiven Blutsauger stechen die Schlafenden, um an ihr Blut zu kommen, und lösen dabei unschöne Hauterscheinungen und Juckreiz aus.

Lebensweise & Lebensraum

Bettwanzen kommen immer häufiger in unseren Breitengraden vor, sind aber nahezu auf der ganzen Welt vertreten. Die Ursache dafür wird in der Globalisierung gesehen, denn Tourismus und Handel verbreiten die Tierchen in einem immer größeren Tempo. Zum immer häufigeren Aufkommen von Bettwanzen tragen auch deren entwickelte Resistenzen gegen chemische Insektizide bei.

Die Wohnräume des Menschen stellen in Temperatur (über 15°C) und Luftfeuchtigkeit die idealen Bedingungen für die Bettwanzen dar. Neben den Bedingungen soll auch der Kohlenstoffdioxid in der Atemluft des Menschen eine anziehende Wirkung auf die Tierchen haben.

Bettwanzen können sich in sämtlichen Gegenständen aufhalten wie Möbeln, Matratzen, Koffer, Taschen, Textilien, Bilderrahmen oder Medien. Angesichts der Art ihrer Verbreitung durch befallene Gegenstände sind v.a. Orte mit starker Personenfluktuation wie Hotels, Gemeinschaftseinrichtungen, Gesundheitseinrichtungen und Transportmittel (Flugzeuge, Bahnen) von Bettwanzen betroffen. Von diesen Orten aus besteht deshalb auch eine höhere Gefahr für die Einschleppung der Bettwanzen in den eigenen Haushalt. Bettwanzen halten sich nur bei sehr extremen Befällen länger als während des Blutsaugens am Körper der im Befall lebenden Menschen auf. Eine Übertragung der Tiere am Körper des Menschen ist bei nicht extremen Befällen eher unwahrscheinlich.

Fortpflanzung & Lebenserwartung

Bettwanzen haben eine Lebenserwartung von 6 bis 12 Monaten. Aber ein Bettwanzen-Weibchen hinterlässt (jeweils nach der Begattung durch das Männchen) bis zu 150 Eier während ihrer Lebenszeit. Diese 0,5 mm großen Eier sind milchig-weiß, leicht gebogen und werden von den Weibchen an den Raststellen der Tiere auf Unterlagen geklebt (Möbelritzen, hinter Bildern/Tapeten, in Steckdosen, an Kleidung/Gardinen, in Bettgestellen, Matratzen oder deren Nähten). Aus den Eiern schlüpfen innerhalb von 7 Tagen (bei 25 °C) die ersten Wanzenstadien, die sich bis zur vollen Größe mehrmals häuten und nachdunkeln. Deshalb sind sie zu Beginn noch schwerer erkennbar als ausgewachsene Exemplare. Zur Entwicklung brauchen die Larven relativ viel Wärme, denn unter 13 bis 15 °C entwickeln sie sich nicht weiter. Abgesehen davon sind die Bettwanzen sehr widerstandsfähige Tierchen, da sie mehrere Monate ohne Blut als Nahrung überstehen können.

Auftreten und Befall erkennen

Irrtümlicherweise wird ein Bettwanzenbefall oft mit mangelnder Hygiene in Verbindung gebracht. Die Hygiene hat aber wenig mit dem Bettwanzenbefall zu tun, denn die Bettwanzen werden vermutlich vom Kohlendioxid der menschlichen Atemluft angezogen. Allerdings ist die Erkennung und Bekämpfung von Bettwanzen in übersichtlichen und aufgeräumten Bereichen leichter. Jedoch ist ein Bettwanzenbefall aus mehreren Gründen schwer zu diagnostizieren. Zum einen fällt einem die Stichbelästigung erst nach mehreren Wochen auf, wenn sich die Bettwanzen vermehrt haben und mehrere Tiere saugen. Zum anderen sind die Bettwanzenstiche bzw. die damit verbundenen Hautreaktionen nicht eindeutig von Stichen anderer Insekten wie z.B. Mücken zu unterscheiden. Treten die Stiche allerdings im Winter auf, kann man einige Insekten und auch Mücken mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man sich wissentlich in befallenen Räumen aufgehalten oder dort Gegenstände aufbewahrt hat, die dann in den eigenen Wohnraum kommen. Denn schon ein befruchtetes Weibchen kann ausreichen, um einen Befall in einem Haushalt zu verursachen. 

Die richtige Diagnose braucht meist eine intensive Recherche und ggf. die Fachmeinung eines Schädlingsbekämpfers. Eindeutige Anzeichen und Hinweise sind:

  • frei herumlaufende Bettwanzen auf Nahrungssuche auf dem Bett oder an der Wand
  • Bettwanzen oder deren Spuren (schwarze Punkte als Kotspuren, bräunliche Häutungshüllen, milchig weiße Eier) in typischen Verstecken wie im Lattenrost des Bettes, Schlafsofa, hinter Bilderrahmen, Lichtschaltern, Tapeten, Sockelleisten, etc.
  • winzige Blutflecke auf der Kleidung/Bettwäsche, die Bettwanzen nach dem Saugen hinterlassen

Bei einem extrem starken Befall wird auch von einem süßlichen Geruch in den betroffenen Räumen berichtet. Bei solchen Extremverwanzungen besteht dann auch die Gefahr, dass es zu einer Abwanderung der Bettwanzen in benachbarte Wohnungen kommt.

Bettwanzen und Folgen

Bettwanzenstiche selbst sind kaum wahrzunehmen. Aber der hinterlassene Speichel der Bettwanzen löst sofort oder etwas verzögert (bis zu eine Woche) eine Hautreaktion mit juckenden, geröteten Pusteln, Blasen oder Quaddeln (wenige mm bis einige cm) aus. Häufig stechen die Bettwanzen gruppenweise bzw. in Reihe zu, so dass „Wanzenstraßen“ und einzelne Pusteln möglich sind. Die Stiche sind nicht eindeutig von denen anderer Insekten abzugrenzen (auch nicht vom Hautarzt). Da Bettwanzen blutsaugend sind, können sie theoretisch über Blut übertragbare Krankheiten (Hepatitis, HIV, etc.) übertragen. Dies konnte aber bisher keine der vielen Studien zum Thema nachweisen. Deshalb gilt das Risiko einer Krankheitsübertragung durch einen Bettwanzenbiss als äußert gering. Allerdings können die gesundheitlichen Folgen dennoch etwas weiter reichen. Stark aufgekratzte Haut kann zu bakteriellen Infektionen und Narben führen. Darüber hinaus ist die psychische Belastung durch den empfundenen Ekel und das Befallen der intimsten Rückzugsbereiche, nicht zu unterschätzen (Überwachsamkeit, Angstzustände, Schlafstörungen).

Durch die Ablage von Bettwanzeneiern in mobilen Gebrauchsgegenständen (Koffer, Taschen, Textilien, Medien) lässt sich ein Befall auch leicht und ggf. unwissend verbreiten und woanders einschleppen. Insbesondere mit der Robustheit der Bettwanzen gegenüber langen Durststrecken kann sich so das Aufkommen der Bettwanzen temporär auch ohne Blutwirte ausbreiten bzw. Bestand haben.

Bettwanzen bekämpfen und loswerden

Bettwanzenbekämpfung ist aufwändig, aber leichter, je früher man den Befall erkennt. Das Umweltbundesamt vertritt die Meinung, dass eine Bekämpfung in Eigenregie die Tierchen nicht vollständig beseitigen kann, sondern ein seriöser Schädlingsbekämpfer zu konsultieren ist. Das Ziel der Bekämpfung ist die Beseitigung aller Wanzen und deren Eier, damit die Population nicht überleben kann. Dazu braucht es häufig mehrere Wochen und sich wiederholende Maßnahmen, solange bis keine Bettwanzen und deren Spuren und Eier mehr zu finden sind. Nachkontrollen ergeben, ob noch Wanzen und Eier vorhanden sind, und zeigen, ob es weitere Behandlungen braucht.

Aufspüren

Zunächst ist es wichtig, alle möglichen Quellen und befallenen Räume sowie ggf. einzelne befallene Gegenstände zu identifizieren. Denn der eigene Befall kann eine Folge einer Abwanderungen von einem anderen Befall z.B. aus der Nachbarwohnung sein. Wenn dem so ist, dann kann eine Bekämpfung nur zielführend sein, wenn alle befallenen benachbarten Räume und alle betroffenen Gegenstände gleichzeitig in die Bekämpfung einbezogen werden.

Um die Bettwanzen und ihre Spuren (Kot, Häutungshüllen, Eier) zu entdecken, sind bereits die vorbereitenden Maßnahmen, die man selbst oder der Schädlingsbekämpfer durchführt, nicht zu unterschätzen. Damit alle möglichen Verstecke freigelegt werden können, gilt es, Lichtschalter und Sockelleisten zu demontieren, Möbel zu zerlegen, usw. Beliebte Verstecke sind Lattenrost, Matratze, Bettdecke, Kissen, Hohlräume, Ritzen, aber auch Koffer, Taschen, Kleidung.

Bekämpfungsmaßnahmen

Hausmittel

Um Bettwanzen und ihre Eier zu abzutöten können folgende Maßnahmen mit haushaltsüblichen Gegenständen ein erster Schritt zur Bekämpfung sein:

  • Waschen und Trocknen von befallenen Textilien bei über 45°C, besser 60°C (bei 40°c werden nur die Wanzen, nicht alle Eier zerstört)
  • befallene Textilien dicht verpackt in Plastikbeuteln oder -tüten bei mindestens -17°C oder kälter in den Tiefkühler solange bis sie bis zur Mitte durchgekühlt sind (Dauer 10 Stunden bis 3 Tage). Dabei ist der dichte Verschluss in Plastik wichtig, damit die Bettwanzen nicht fliehen und abwandern, wenn sie die unliebsamen Bedingungen bemerken.
  • Krabbelnde Bettwanzen oder deren Eier können auch mit dem Staubsauger eingesaugt werden. Wichtig: Staubsauger-Auffangbehälter danach dicht verschlossen in Plastiktüte im Tiefkühl-Fach durchkühlen oder Einmalbeutel dicht verpackt in den Müll geben, damit die Wanzen und deren Eier nicht zurückkehren/überleben können.
  • Von den Wanzen abgelegte Eier können mit einem stark klebenden Klebeband von den Unterlagen, an denen sie anhaften, abgelöst werden. Auch das Klebeband muss hinterher dicht verschlossen eingefroren werden.
  • Kieselgur um das Bett/die Schlafstätte streuen. Wenn die Wanzen mit Kieselgur in Berührung kommen, wird ihr Chitin-Panzer angegriffen, wodurch sie austrocknen. (Achtung: keine Beseitigung der Eier!)

Physikalische Verfahren

Wenn sich durch die obigen Maßnahmen der Befall nicht beseitigen lässt, kommt neben Insektiziden (chemische Bekämpfung) auch die Wärmeentwesung (physikalische Bekämpfung) infrage. Bei der Wärmeentwesung macht man sich zu Nutze, dass alle Lebensstadien der Bettwanzen nach 7 Minuten bei über 46°C absterben. Bei dem Verfahren wird die Zimmertemperatur 24 oder 48 Stunden auf 55°C erhöht, damit in allen Nischen und Ritzen die kritische Temperatur erreicht wird. Zuvor sind alle Ritzen zu versiegeln, über die die Wanzen abwandern und der Bedrohung entfliehen könnten. Hitzeempfindliche, entflammbare oder unter Druck stehende Gegenstände dürfen während der Behandlung nicht in den Räumen bleiben und müssen separat behandelt werden. Solche und mobile Gegenstände (Möbel, Koffer, etc.) können bei Schädlingsbekämpfern in speziellen Vorrichtungen auch wärmeentwest oder begast werden.

Insektizide

In ähnlicher Weise wie bei der physikalischen Methode kann auch eine Vernebelung mit Insektiziden über Kaltnebelgeräte stattfinden. Außerdem kann man entsprechende Mittel auch als Kontaktspray oder -stäubemittel auf die Bettwanzen oder deren Verstecke/Schlupfwinkel aus kurzer Entfernung geben und sie damit abtöten. Dies nennt man dann auch Insektizidbarrieren, wenn dauerhaft die Insektizide auf den Laufwegen der Wanzen verbleiben, damit auch noch schlüpfende Wanzen darüber laufen und abgetötet werden.

Bei der Verwendung von Insektiziden ist allerdings Aufmerksamkeit geboten. Hier gibt es einige Präparate, die in der EU nicht mehr zulässig sind. Gegen andere haben Bettwanzen bereits Resistenzen entwickelt, wodurch ihre Anwendung nicht zielführend für die Bekämpfung sind. Außerdem ist eine fachkundige Anwendung sehr wichtig, denn viele der chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel gegen Bettwanzen können umweltschädlich sein und auf manche reagieren Menschen und Haustiere sensibel. Fehlanwendungen können zu Gesundheitsschäden führen.

Das SILBERKRAFT Bettwanzenspray wirkt durch den naturinspirierten Wirkstoff Geraniol und enthält kein Permithrin (Nervengift), das schädlich für Haustiere sein kann. Anders als bei anderen Sprays mit Permethrin müssen Haustiere die Wohnung oder das Haus nicht für 8 Stunden verlassen. Das SILBERKRAFT Bettwanzenspray sorgt dafür, Bettwanzen zu beseitigen, indem es die Tierchen in der Matratze, im Bett und anderen Textilien sofort vernichtet (Wirkung als Kontaktinsektizid), und beugt durch den abschreckenden Geruch des Geraniols gegen einen Neubefall vor (Wirkung als Repellent).

So funktioniert’s:

  1. Befallene Textilien, Oberflächen und Ritzen aus 20-30cm Entfernung volldeckend einsprühen.
  2. 2 Stunden trocknen lassen.
  3. Überreste und Rückstände durch Abstaubsaugen oder bei Textilien in der Waschmaschine entfernen.
  4. Innerhalb von 2 Wochen wiederholen. Anschließend nur dann wiederholen, wenn ein erneuter Bettwanzenbefall auftritt.

Vorbeugen

Ein Bettwanzenbefall lässt sich vor allem dadurch vorbeugen, keine befallenen Gegenstände mit in das eigene Zuhause zu bringen. So ist vor allem nach der Heimkehr von Reisen oder Übernachtungen auswärts Vorsicht geboten – insbesondere bei dringendem Verdacht, dass die fremde Unterkunft befallen war. Daher ist es empfehlenswert, auf Reisen das Zimmer vor der Übernachtung (insbesondere das Bett und die Matratze) nach den Tieren und ihren Spuren abzusuchen. Gepäckstücke sollten grundsätzlich verschlossen und in größtmöglicher Entfernung zum Bett aufbewahrt werden. Falls Bettwanzen entdeckt werden, sollte ein anderes Zimmer verlangt werden. Hat eine Übernachtung in einem befallenen Zimmer stattgefunden, müssen Gepäckstücke anschließend sorgfältig auf Bettwanzen und deren Spuren untersucht werden. Aber auch Gebrauchtwaren und Möbel können mögliche Transportmittel für Bettwanzen und deren Eier sein. Befindet sich ein befallener Gegenstand schon in der Wohnung, sollte er fest verpackt werden, so dass keine Tiere entkommen können, sicher entsorgt oder falls möglich wie oben beschrieben (Staubsaugen, Kälte-/Wärmebehandlung) behandelt werden.

Weitere Informationen zu Bettwanzen: https://www.silberkraft.com/blogs/bettwanzen

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