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Ahorn richtig düngen und pflegen! Alles, was du über die richtige Pflege des Japanischen Ahorns wissen musst

Ahorn richtig düngen und pflegen! Alles, was du über die richtige Pflege des Japanischen Ahorns wissen musst

Der Japanische Ahorn hat in den letzten Jahren an großer Beliebtheit in europäischen Gärten gewonnen. Seine majestätische Präsenz und sein einzigartiges Laub, das je nach Jahreszeit die Farben wechselt, machen ihn zu einem Hingucker. Doch wie pflegt und düngt man diesen exotischen Baum am besten.

Das Wichtigste im Überblick (Zusammenfassung):

Düngung:Japanische Ahorne sind generell anspruchslos, bevorzugen jedoch nährstoffreiche Böden. Bei Pflanzen im Freiland ist keine Düngung notwendig, während Kübelahorne einmal jährlich im Frühjahr (und spätestens Anfang August) mit Langzeit- oder organischem Dünger versorgt werden sollten.

Boden & Standort: Japanische Ahorne bevorzugen lockeren, durchlässigen, sandigen Lehmboden mit hohem Nährstoffgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert. Als Standort ist eine leicht sonnige bis halbschattige Lage optimal. Direkte Sonneneinstrahlung und Wind können den Wasserbedarf erhöhen und die Pflanze schädigen.

Wasserversorgung: Fächer- und Schlitzahorn haben einen regulären Wasserbedarf. Staunässe sollte vermieden werden, besonders bei Kübelpflanzungen. Überschüssiges Wasser sollte gut abfließen können.

Schnitt: Im Allgemeinen benötigen Fächer- und Schlitzahorne keinen regelmäßigen Schnitt. Wenn geschnitten wird, sollte dies nicht direkt über einem schlafenden Auge (latente Knospe) erfolgen, um ein starkes "Ausbluten" der Pflanze zu verhindern.

Krankheiten & Schädlinge: Der Ahorn kann von Blattläusen, Raupen und insbesondere von den Larven des Dickmaulrüsslers befallen werden. Bei Anzeichen eines Befalls sollten Maßnahmen ergriffen werden, um den Schaden zu begrenzen und weitere Infektionen zu verhindern.

Hier geht es weiter mit ausführlicheren Informationen:

Einführung in die Artenvielfalt

Japanische Ahorne sind nicht nur auf eine einzige Art beschränkt. Tatsächlich gibt es verschiedene Ahornarten aus Fernost, die sich in ihrem Aussehen und ihren Bedürfnissen ähneln. Hierzu gehören der eigentliche Japanische Ahorn (Acer japonicum), der Japanische Fächerahorn (Acer palmatum) und der Goldahorn (Acer shirasawanum). Alle teilen eine Vorliebe für nährstoffreiche Böden, obwohl sie im Allgemeinen bezüglich der Nährstoffversorgung recht genügsam sind.

Grundlagen der Düngung

Ein im Freien stehender Japanischer Ahorn benötigt eigentlich keine Düngung, wenn der Boden bereits nährstoffreich ist. Für Bäume in Kübeln empfiehlt es sich jedoch, einmal jährlich im Frühjahr einen organischen oder mineralischen Dünger zu verwenden. Bei dieser Düngung ist darauf zu achten, dass sie nicht zu spät im Jahr erfolgt – spätestens Anfang August – um die Reife der Triebe nicht zu verzögern. Eine zu späte Düngung kann die Winterhärte des Baumes beeinträchtigen.

Die Bedeutung des richtigen Bodens

Während die Düngung eine wichtige Rolle spielt, ist die Wahl des richtigen Bodens noch entscheidender. Ein sandiger Lehmboden, der locker, durchlässig, nährstoffreich und mit einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert ist, bietet die beste Umgebung für diese Ahornart. Ein gut vorbereiteter Boden kann die Notwendigkeit einer zusätzlichen Düngung reduzieren und somit die allgemeine Gesundheit und das Wachstum des Baumes fördern.

Pflanzung und Standortwahl

Der Ahorn sollte so gepflanzt werden, dass er vor Staunässe geschützt ist. Ideal ist ein Standort, der leicht sonnig bis halbschattig ist. Dabei sollten vollsonnige und windanfällige Standorte vermieden werden. Zu viel Sonneneinstrahlung und Wind können die Verdunstung erhöhen und zu Trockenschäden führen.

Pflegetipps für den Ahorn

Unabhängig von der Art benötigen Japanische Ahorne regelmäßige Pflege. Dabei sollten einige Grundprinzipien beachtet werden:

  • Gießen: Der Wasserbedarf ist moderat, aber Staunässe sollte vermieden werden. Bei Kübelbepflanzung ist es ratsam, keinen Untersetzer zu verwenden, damit das Wasser gut abfließen kann.

  • Umtopfen: Bei in Kübeln gepflanzten Ahornen sollte alle drei Jahre umgetopft werden, um das Wurzelsystem zu verjüngen und den Baum gesund zu halten.

  • Schneiden: Obwohl ein Schnitt normalerweise nicht erforderlich ist, können störende Äste entfernt werden. Hierbei ist darauf zu achten, nicht direkt über einem schlafenden Auge zu schneiden, um ein übermäßiges "Ausbluten" zu verhindern. 

Exkurs "schlafendes Auge"
Das "schlafende Auge" ist ein Begriff aus dem Gartenbau und bezeichnet einen latenten, ruhenden Knospenpunkt an einem Zweig oder Stamm einer Pflanze. Diese Knospen sind potenzielle Wachstumspunkte, aus denen unter den richtigen Bedingungen Triebe oder Zweige wachsen können. Wenn ein Ast oder Zweig zurückgeschnitten wird, ist es oft ratsam, nahe einem solchen schlafenden Auge zu schneiden. Der Grund dafür ist, dass aus dieser Knospe dann ein neuer Trieb wachsen kann, der die Pflanze regeneriert und ihr hilft, eine gewünschte Form oder Struktur zu erreichen. Beim Schneiden nahe eines schlafenden Auges wird jedoch empfohlen, nicht direkt darauf, sondern etwas darüber zu schneiden, um Schäden an der Knospe zu vermeiden. Bei manchen Pflanzen, wie dem Ahorn im gegebenen Beispiel, kann ein zu nahes Schneiden am "Auge" dazu führen, dass die Pflanze stärker "blutet", d.h. Saft verliert.

 

  • Düngen: Eine Frühjahrsdüngung mit einem NPK-Volldünger und möglicherweise eine zweite Düngung Ende Juni wird empfohlen. Alternativ können auch natürliche Dünger wie Hornmehl oder Kompost verwendet werden. Für Kübelpflanzen ist ein Langzeitdünger ideal.

  • Winterschutz: Während im Boden gepflanzte Bäume normalerweise winterhart sind, benötigen Kübelpflanzen je nach Standort zusätzlichen Schutz.

Häufige Krankheiten und Schädlinge

Wie bei vielen Pflanzen können auch Japanische Ahorne von Schädlingen wie Blattläusen oder Raupen befallen werden. Ein besonderes Augenmerk sollte auf den Dickmaulrüssler gelegt werden, dessen Larven die feinen Haarwurzeln fressen können, was zum Absterben des Baumes führen kann. Eine vorbeugende Maßnahme kann die Verwendung von Nematoden sein. Ein anderer besorgniserregender Schädling ist der Welke-Pilz, der schnell behandelt werden sollte, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Der Japanische Ahorn ist eine wunderbare Ergänzung für jeden Garten, benötigt jedoch eine sorgfältige Pflege, um gesund und stark zu bleiben. Mit den richtigen Pflegepraktiken und der richtigen Vorbereitung des Bodens kann dieser Baum jedoch jahrzehntelang Freude bereiten.

 

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