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Mäuse-Ratgeber

Mäuse, Ratten und andere Nagetiere möchte man nicht näher kennen lernen. Umso schlimmer ist es, wenn sich ein Befall von Nagetieren im eigenen Haus abzeichnet. Wir haben die gängigsten Probleme mit Wühlmäusen, Maulwürfen, Ratten und Mäusen untersucht und diese in informativen Blogbeiträgen zusammengefasst.

Mäuse im Haus - die Hausmaus ist oft der Übeltäter

Die Hausmaus ist die bekannteste Art der mehr als 40 verschiedenen Mausarten. Die Tiere sind rund sechs bis zehn Zentimeter groß und wiegen nur etwa 20 bis 30 Gramm. Ursprünglich kommen sie aus Asien und Afrika, mittlerweile sind Hausmäuse aber auf dem gesamten Globus heimisch. Die kleinen Nager sind meist bräunlich gefärbt und schlafen den Tag über. Nachts kommen sie hervor und begeben sich auf Futtersuche.

Mit einer Lebenserwartung von nur maximal 18 Monaten ist die Hausmaus kein langlebiger Begleiter, allerdings bringt ein Weibchen pro Jahr rund sechs bis zehn Würfe mit jeweils bis zu acht Jungen auf die Welt. Diese können bereits nach rund einem Monat selber für Nachkommen sorgen. Ein Mausbefall muss daher schnellstens bekämpft werden, da sich sonst eine regelrechte Plage entwickeln kann.

Befall mit Mäusen

Ein Befall durch Mäuse tritt sehr häufig auf. Ganz besonders in den kalten Monaten des Jahres suchen die kleinen Nagetiere die Nähe der Menschen und siedeln sich bevorzugt in Kellerräumen, Vorratsschuppen, aber auch in Wohnräumen an. Jedoch kommt es ebenso vor, dass Mäuse in der warmen Jahreszeit den Weg ins Haus finden. Offene Türen und Fenster, Löcher in der Fassade oder andere offene Stellen an der Gebäudehülle machen es ihnen leicht, einen geeigneten Ort für ihr Nest zu suchen.

Krankheiten durch Mäuse

In unseren Breitengraden gelten Mäuse als Schädlinge. Neben den materiellen Schäden können die Tiere auch Krankheiten auf den Menschen übertragen, mit denen nicht zu spaßen ist. Eine tragende Rolle übernimmt hierfür der Kot der Mäuse, der gefährliche Krankheitserreger auf Lebensmitteln und im ganzen Haus hinterlässt.

Klebefallen besser nicht nutzen

Eine äußerst grausame Art, einen Befall mit Nagern unter Kontrolle zu bekommen, ist das Fangen mit sogenannten Klebefallen. Diese  bleiben mit ihren Pfoten auf der klebenden Falle haften. Je mehr die Tiere versuchen, sich aus ihrer misslichen Lage zu befreien, desto aussichtsloser wird ihr meist über Tage andauernder Überlebenskampf. So wurden bereits Mäuse gefunden, die in ihrem qualvollen Kampf ums Überleben versuchten, ihre eigenen Gliedmaßen anzufressen

Personen, die sich dieser Methode bedienen, verstoßen gegen das Tierschutzgesetz und werden mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro bestraft. Die unnötige Quälerei von Tieren kann ebenfalls mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden.

Wühlmaus erkennen

Wer schon einmal Wühlmäuse im Garten hatte, kennt das Problem. Wühlmäuse sind unterirdisch tätig und graben unzählige Gänge. Diese Gräben können derart tief und breitflächig ausfallen, dass die Wiese unter den Füßen einbricht. Abgesehen von den unterirdischen Tunneln verursachen die Wühlmäuse einen weiteren Schaden: Sie besitzen sehr scharfe Zähne und knabbern damit Wurzeln und Knollen an. Aufgrund dessen können Pflanzen, Gemüse und auch Obstbäume absterben.

Wühlmaus vertreiben und bekämpfen

Wühlmäuse hassen Lärm, Gestank und Erschütterungen. Alle Ideen, die auf diesen Fakten beruhen, müssen jedoch öfter am Tag und vor allem über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. So könnte sich eine Wühlmaus zurückziehen, wenn regelmäßig der Rasen gemäht wird. Diese Tiere reagieren empfindlich auf den Geruch von Alkohol, auf den Geruch von Kräutern wie Pfefferminz oder Teebaumöl und sogar auf Jauche. 

Wühlmaus oder Maulwurf?

Ein sicheres Zeichen, dass man einen Befall im Garten hat, sind Erdhügel auf dem Rasen. Aber sind die Hügel nun von einer Wühlmaus oder einem Maulwurf? Wir zeigen, wie man beide Hügel voneinander unterscheiden kann.

Karbid einsetzen gegen Wühlmäuse und Maulwürfe

Eine durchaus häufige Methode, um die ungeliebten Besucher im Garten loszuwerden, ist der Einsatz von Gas bzw. Karbid. Beim Karbid handelt es sich um einen hochgiftigen Stoff, der in einer Reaktion mit Wasser das Gas gegen Wühlmäuse entwickelt. Das Wasser sorgt hier für eine Beschleunigung der Vergasung, wodurch ein hochentzündliches Gemisch in der Luft liegt. Das Gas kann zu gesundheitlichen Problemen führen sowie andere Tiere gefährden. Da das Gas in der Erde angewendet wird, kann es dort zu einer Vergiftung der Umwelt führen - diese Methode sollte daher (zum Schutz von anderen Tieren und zum Schutz der Umwelt) nicht ausprobiert werden!

Ratten im Haus

Ratten sind sehr neugierige, vorsichtige und intelligente Tiere. Sie können sich schnell an unbekannte Orte anpassen und fremde Lebensräume erobern. In menschlichen Haushalten finden sie zudem ein unerschöpfliches Angebot an Lebensmitteln und Leckereien. Oftmals werden sie zuerst über den Kompost, der in vielen Gärten offen steht und einen fauligen, gärenden Geruch absondert, angelockt.

Wer eine Katze in den eigenen vier Wänden hat, dürfte etwas geringere Probleme mit den Nagern haben. Die Katzen sind natürlich Feinde der Ratten und nehmen in der Regel sofort die Fährte auf. Ist keine tierische Unterstützung vorhanden, sollten vor allem „bauliche“ Maßnahmen eingeleitet werden. Dazu gehört das Verschließen aller undichten Stellen wie Löcher, Fugen oder Schächte, durch die die Tiere theoretisch Zugang zu Wohnungen bekommen könnten. Weitere Maßnahmen können Sie im Blogbeitrag nachlesen.

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