Wespen bekämpfen – verboten oder erlaubt?

Silberkraft Wespen
Wespen bekämpfen – verboten oder erlaubt?

Wespen vertreiben – welche Maßnahmen wirken und sind sicher?

Jedes Jahr dasselbe Spiel: Im Sommer gemütlich draußen sitzen und einen leckeren Kuchen oder ein saftiges Steak genießen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Gerade den ersten Bissen genüsslich zu sich genommen, da kommen die Wespen auch schon angeflogen. In den meisten Fällen gibt es dann nur zwei Möglichkeiten: Den Rückzug ins Innere anzutreten oder die lästigen Tiere schnellstmöglich wieder loswerden. 

Jedoch ist dies leichter gesagt als getan. Denn Wespen besitzen einen Stachel, von dem sie, wenn sie sich bedroht fühlen, auch gerne Gebrauch machen. Dies kann besonders für Allergiker böse enden. Aber welche Maßnahmen sind sicher und vertreiben die ungebetenen Gäste langfristig? Dürfen Wespen eigentlich getötet werden oder stehen sie unter Naturschutz? Das und noch viel mehr haben wir etwas genauer recherchiert.

Wespennest

Was sind Wespen und welche Arten machen uns das Leben schwer?

Wespen gehören genau wie Hornissen zur Familie der Echten Wespen (Vespinae). Es gibt weltweit 61 verschiedene Arten. In Deutschland treiben jedoch nur zwei Exemplare ihr Unwesen und gehen uns Menschen jeden Sommer wieder regelrecht auf den Geist. Es handelt sich hierbei um die Deutsche Wespe (Vespula germanica) und um die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris). 

Im direkten Vergleich der beiden Arten wird die Gemeine Wespe etwas aggressiver, wenn es ums Fressen geht. Angst vor dem Menschen haben beide nicht. So begeben sie sich vom Essensduft angelockt, ohne Scheu in die direkte Nähe des Menschen. Genau dann kann es zu Situationen kommen, die für den Menschen gefährlich werden können. 

Aussehen

Für Laien ist es gar nicht so einfach, die Deutsche Wespe von der Gemeinen Wespe zu unterscheiden: Denn beide sind gelb-schwarz gestreift. Einzig und allein an den unterschiedlichen Zeichnungen auf der Stirnplatte können sie voneinander unterschieden werden. So lässt sich die Gemeine Wespe durch einen breiten schwarzen Strich auf ihrer Stirn identifizieren. Deutsche Wespen hingegen tragen zwei oder auch drei im Dreieck angeordnete schwarze Punkte zur Schau. 

Die Arbeiterinnen beider Arten werden zwischen elf und sechzehn Millimeter groß. Männliche Drohnen sind mit ihren dreizehn bis siebzehn Millimetern etwas größer. Das eindrücklichste Mitglied im Wespenstaat ist die Königin. Sie wird bis zu zwanzig Millimeter groß.

Wesentlich einfacher lassen sich die Nester der beiden Exemplare voneinander unterscheiden. So besitzen die Nester der Gemeinen Wespe eine bräunliche Farbe und die Behausungen der Deutschen Wespe sind grau.

Vorkommen

Ursprünglich sind Echte Wespen ausschließlich in Europa, Nordamerika sowie in Asien beheimatet. Aufgrund globaler Vernetzungen konnten sie sich mittlerweile aber auch in Neuseeland, Südamerika und Australien ansiedeln. 

In Deutschland sind mehrere staatenbildende Wespenarten heimisch. Aufgrund ihrer aufdringlichen Art machen aber nur zwei Exemplare von sich reden: Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Die anderen eher unscheinbaren Arten leben im Verborgenen und sind für den Menschen ungefährlich. Dazu zählen:

  • Rote Wespen
  • Mittlere Wespen
  • Waldwespen
  • Norwegische Wespen

Grundsätzlich stehen fast alle Wespen unter Naturschutz. Einige von ihnen sind sogar besonders geschützt. Die Nester folgender Arten dürfen somit nur in Ausnahmefällen beseitigt werden:

  • Gallische Wespe
  • Sächsische Wespe
  • Hornisse

Gut zu wissen: Die Deutsche Wespe sowie die Gemeine Wespe stehen nicht unter Naturschutz.

Lebensraum

Wespen besiedeln vor allem Wälder und Wiesen. Sie bauen ihre Behausungen bevorzugt in Erd- und Baumhöhlen. Aber auch frei hängende Nester sind keine Seltenheit. Diese Art von Wespennest wird meistens von den geschützten Exemplaren gebaut, die sich nicht von der Nahrung des Menschen ernähren.

Die Gemeine Wespe sowie die Deutsche Wespe nistet bevorzugt in Erdhöhlen. Zieht es sie in menschliche Siedlungen, bauen sie ihre Behausungen an vor Wind und Wetter geschützten Orten wie beispielsweise auf Dachböden oder in Rollladenkästen. Aber wie sieht ein Nest der Tiere überhaupt aus? Wespennester sind bis auf ein Einflugloch geschlossen und bestehen aus Totholz, das die Tiere zerkauen. Daher erinnern Wespennester vom Aussehen her an Papier.

Fortpflanzung

Jedes Frühjahr von Neuem beginnen die Jungköniginnen, die als einzige ihres Staates den Winter überleben, mit der Nestgründung. Hierfür befruchtet sie ihre Eier, die sie bereits seit den vergangenen Herbstmonaten mit sich trägt, mit den Spermien aus einer Samenblase. Kurze Zeit später schlüpfen schon die ersten unfruchtbaren Arbeiterinnen. Wird es Sommer bringen die befruchteten Eier ebenfalls Drohnen und Jungköniginnen hervor.

Im Spätherbst, wenn es langsam kühler wird, stirbt die alte Königin und das gesamte Wespenvolk beginnt sich aufzulösen. Beim ersten Kälteeinbruch ist dann der Zeitpunkt gekommen, wo auch die letzten Arbeiterinnen sterben. Die einzigen Wespen eines Staates, die überleben, sind die im Spätsommer geschlüpften und sich verpaarenden Jungköniginnen
Nester aus dem Vorjahr werden von Wespen nicht noch einmal besiedelt.

Wann sind Wespen besonders aktiv?

In den Monaten Mai bis September sind Wespen besonders rege. In dieser Zeit ernähren sie sich bevorzugt von süßen Säften. Aber auch fleischhaltige Lebensmittel verschonen die kleinen Störenfriede nicht. Jedoch werden eiweißhaltige Nahrungsmittel nicht für den eigenen Bedarf abgeschleppt, sondern werden an ihre Larven verfüttert, die für eine bestmögliche Entwicklung eiweißreiche Kost benötigen. Aber nicht nur auf den reich gedeckten Tischen von Menschen suchen Wespen nach Nahrung. Auch Spinnen, Raupen, Fliegen und Stechmücken werden von den Räubern angegriffen und als Larvenfutter genutzt. Diese bedanken sich bei den fleißigen Arbeiterwespen mit einer Art süßem Nektar. Das abgesonderte Sekret dient den Arbeiterinnen als Nahrungsquelle.
Ganz besonders aufdringlich agieren Wespen im Juli. Und das hat seinen Grund: Genau jetzt legt die Königin dreihundert Eier am Tag. Viele Mäuler, die von den Arbeiterinnen gestopft werden müssen. Um dies bewältigen zu können, arbeiten die Tiere in einer Art Schichtdienst rund um die Uhr.

In den Monaten September und Oktober wird es etwas ruhiger im Wespennest. Die Königin ist aufgrund des in Deutschland vorherrschenden Klimas bereits verstorben und die Arbeiterinnen müssen keine Larven mehr füttern. Da sie sich nicht mehr von den süßen Absonderungen der Larven ernähren können, müssen sich die Arbeiterwespen nun um ihr eigenes Futter kümmern. Salzige Lebensmittel werden von ihnen jedoch verschmäht. Das Einzige, was die fleißigen Wespen am Ende der Arbeitssaison interessiert, sind süße Nahrungsmittel.
Wichtig: Auf ein Wegpusten der Tiere sollte unbedingt verzichtet werden! Der menschliche Atem enthält Kohlendioxid und wird von der fliegenden Armee als Alarmsignal verstanden.

Wespenstiche – wie gefährlich kann es für den Menschen werden?

Sind die Wespen wieder einmal besonders aktiv und treiben uns mit ihren räuberischen Flugattacken fast in den Wahnsinn, heißt es trotzdem: Ruhe bewahren! Für Wespenallergiker kann ein Wespenstich nämlich tödlich enden. Kommt es zu einem allergischen Schock, kann es gefährlich werden. Häufige Symptome für eine allergische Reaktion sind:

  • Atemnot
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Herzrasen
  • Kreislaufschwäche

Treten diese Anzeichen auf, sollte sofort ein Notarzt kontaktiert werden. Ansonsten kann es zu einem Atem- und Kreislaufstillstand kommen. Auch Nichtallergiker sollten Vorsicht im Umgang mit Wespen walten lassen. Denn wird eine Wespe aus Versehen verschluckt und sticht zu können im Rachenraum Schwellungen entstehen: Atemnot ist die Folge. Auch in Situationen wie diesen muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. 
Gläser und Getränkedosen sollten im Freien immer abgedeckt werden! So können die Tiere nicht hineinfallen und versehentlich geschluckt werden.

Für Nichtallergiker ist ein Wespenstich ansonsten nicht weiter gefährlich. Natürlich ist er ein wenig schmerzhaft und die Haut rund um die Einstichstelle wird rot und schwillt etwas an. Mit der richtigen Behandlung flaut der Schmerz aber schnell wieder ab und die Schwellung geht zurück. 
Nur die weiblichen Wespen besitzen einen Stachel, mit dem sie bei akuter Gefahr zustechen können. Krankheiten werden von den Tieren nicht übertragen.

Gehören Wespen zu den Schädlingen oder zu den Nützlingen?

Wespen erweisen der Natur einen wichtigen Dienst. Sie agieren als effektive Schädlingsvertilger und sind ebenso Futterquelle für zahlreiche andere Tierarten. So stehen sie auf der Nahrungsliste diverser Vogelarten und Insekten. Außerdem bestäuben sie einige Pflanzen und sorgen somit für ihren Fortbestand.

Auch wenn sie uns Menschen ganz schön auf die Nerven gehen können, sind Wespen in der freien Wildbahn nützliche Gesellen, da sie zur Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts beitragen. Aus diesem Grund sollten die Tiere nicht unnötig verletzt oder getötet werden.

Wespenspray

Wespen bekämpfen – Hausmittel und natürliche Methoden mit Erfolgsgarantie!

Wie wild um sich schlagen, um den nervigen Insekten zu zeigen, dass sie sich aus dem Staub machen sollen, funktioniert erwiesenermaßen nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall: Die Wespen fühlen sich bedroht und reagieren aggressiv. Tritt dieser Fall ein und ein paar Tiere werden bei der Abwehraktion zusätzlich verletzt oder gar getötet, sondern sie Pheromone ab, welche ruckzuck weitere Wespen anlocken. Genau diese Art von Szenarien gilt es zu verhindern. Folgende Hausmittel lassen es erst gar nicht dazu kommen:

Ätherische Öle

Starke Aromen von Zitrusfrüchten, Lavendel und Nelken mögen Wespen überhaupt nicht. Auch Teebaumöl besitzt einen Duft, der die ungeliebten Besucher vom reich gedeckten Esstisch vertreibt. Hierfür ein paar Tropfen eines der erwähnten Öle in eine Duftlampe füllen, mit etwas Wasser vermischen und ohne nervige Wespen ein gemütliches Essen genießen.
Frischer Lavendel eignet sich ebenfalls als Wespenabwehr und sieht dazu noch wunderschön aus.

Frische Zitronen, Nelken & Basilikum

Diese Kombination von Aromen schreckt Wespen ebenfalls ab. Einfach ein paar Zitronen in der Mitte halbieren, mit aromatischen Nelken spicken und mit frischem Basilikum dekorieren. Diese Abschreckungsmethode vertreibt die gefräßigen Tiere und sieht, angerichtet in einer hübschen Schale, auch noch wunderschön aus.

Wassernebel aus der Sprühflasche

Diese Methode ist äußerst wirkungsvoll. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Flasche vollkommen sauber ist und keine Reste von Reinigungsmitteln enthält. Macht sich die gefräßige Bande über das Essen her, reichen in der Regel schon ein paar gezielte Sprühstöße aus, um die Wespen in die Flucht zu schlagen. Warum diese Methode so gut funktioniert? Für die Tiere signalisiert der feuchte Nebel schlechtes Wetter. Dies mögen sie überhaupt nicht und treten deswegen sofort den Rückflug ins heimische Nest an.

Wespensprays

Hierfür das Spray an beliebte Einstiegsstellen der Tiere sprühen. Produkte wie diese wirken als Repellent. Wespen werden durch einen für sie unangenehmen Geruch (Geraniol) langfristig vertrieben. Es ist sinnvoll, beim Kauf von Insektensprays darauf zu achten, dass diese frei von Permethrin und entzündlichen Treibgasen sind. Nur dann sind sie nicht gefährlich für Mensch und Haustier und leisten ebenso einen positiven Beitrag für die Umwelt.

Auf tödliche Wespenfallen, die in den meisten Fällen mit Bier und Zuckersirup gefüllt sind, sollte unbedingt verzichtet werden. Die Tiere sterben in der Flüssigkeit nämlich einen sinnlosen und qualvollen Tod.

Wespennest bekämpfen – erlaubt oder verboten?

Wurde ein Wespennest entdeckt, ist Vorsicht geboten. Auf gar keinen Fall sollten die Tiere mit hektischen Bewegungen gereizt werden. Sie werden sonst nur unnötig aggressiv und stechen zu.

Auf eigene Faust dürfen Wespennester nicht entfernt oder bekämpft werden. Dies ist erstens viel zu gefährlich und zweitens verboten. Zur fachgerechten Entfernung sind ausnahmslos Fachleute mit einer entsprechenden Lizenz befugt. Ebenfalls muss ein Anlass vorliegen, der das Entfernen eines Wespennestes überhaupt erlaubt. Triftige Gründe hierfür sind:

  • Menschen, die im Gebäude leben, leiden an einer Wespenallergie.
  • Das Nest verursacht Schäden an der Baustruktur des Hauses.

Um auf Nummer sicherzugehen, sollte vor der Entfernung ein sogenannter Wespenberater oder die zuständige Naturschutzbehörde kontaktiert werden. Liegt ein akuter Vorfall vor, können Betroffene die Feuerwehr verständigen. Hierbei sollte bedacht werden, dass der Einsatz nur gerechtfertigt ist, wenn Kleinkinder oder Allergiker, die über einen Allergiepass verfügen, direkt gefährdet sind. Ansonsten kostet das Verständigen der Feuerwehr ein kleines Vermögen!

Wird darauf verzichtet und das Wespennest ohne Erlaubnis entfernt, kann dies ganz schön teuer werden. Bei Missachtung des Gesetzes können Bußgelder bis zu 65.000 Euro fällig werden.

Wespen fernhalten – diese Maßnahmen wirken vorbeugend!

Der Sommer ist in unseren Breitengraden immer viel zu kurz. Genau deswegen möchte jeder von uns so viel Zeit wie möglich in der Natur verbringen. Mit der Familie oder mit Freunden grillen und zusammen ein leckeres Essen genießen zu können, gehört für viele dann einfach dazu. Aber auch im Haus oder in der Wohnung sind Wespen lästig und können dem Menschen gefährlich werden. Um die viel zu kurze Sommerzeit trotzdem in vollen Zügen auskosten zu können, sollten diese vorbeugenden Maßnahmen auf jeden Fall umgesetzt werden:

  • Auf schwere Parfüms, stark duftende Körper- und Sonnencremes sollte verzichtet werden.
  • Süße Lebensmittel wie Marmelade und Honig machen Wespen aggressiv. Es ist daher sinnvoll, die Gläser nach dem Gebrauch sofort wieder zu verschließen.
  • Fliegengitter an Türen und Fenstern verwehren ungebetenen Insekten den Einstieg in die Innenräume.
  • Morsches Holz, dass Wespen als Baumaterial verwenden können, sollte im Frühling aus dem Garten entfernt werden. 
  • Fallobst schnellstmöglich aufsammeln und entsorgen. 
  • Kompost mit einem Deckel verschließen.
  • Obstbäume mit einem passenden Insektennetz zuhängen, damit die Wespen keine Möglichkeit haben, an die süßen Früchte zu gelangen.

Quellen & weiterführende Links

Weitere Ratgeber-Artikel von uns

Wespennest entfernen – Kosten müssen nicht immer selbst übernommen werden!

Darf ich ein Wespennest in Eigenregie entfernen? Wespen sind allseits... mehr lesen

Wespen – der richtige Umgang ist entscheidend!

Nützlich für das Ökosystem und weniger aggressiv als gedacht –... mehr lesen

Wespenstiche – was tun, wenn die Wespe zugestochen hat?

Wie gefährlich können Wespen werden? In den Sommermonaten sind Wespen... mehr lesen

Hornissen – gefährlich oder friedfertig? So klappt ein friedliches Miteinander!

Friedliche Insekten mit bedrohlichem Aussehen – Hornissen Hornissen (Vespa crabro)... mehr lesen

Erdwespen – das Bekämpfen ist strengstens untersagt!

Wie gefährlich sind Erdwespen wirklich? Erdwespen haben einen schlechten Ruf.... mehr lesen

Wie weit entfernen sich Wespen von ihrem Nest?

Wespen begeben sich in einem Umkreis von circa fünf Kilometern auf Futtersuche. Egal ob salzig oder süß: Sie werden wie magisch von einem reich gedeckten Essenstisch angezogen und machen sich darüber her. Aber nicht nur menschliche Lebensmittel stehen auf ihrem Speiseplan. Auch andere Insekten wie Mücken, Fliegen und Blattläuse werden von ihnen gejagt und anschließend gefressen.

Stechen Wespen ohne Grund?

Wespen nutzen ihren Stachel nur zur Verteidigung. Fühlen sich die Tiere durch heftige Bewegungen des Menschen bedroht, stechen sie schon mal zu. Ebenso sollten sie niemals weggepustet werden. Darauf reagieren sie ebenfalls äußerst allergisch.

Sind Wespen auch nachts aktiv?

Wespen gehen ausschließlich bei Tageslicht auf Futtersuche. Bricht die Dämmerung ein und die Temperaturen fangen an zu sinken, treten sie den Rückzug an und fliegen zurück in ihr Nest.

Welche Aufgaben übernehmen Wespen in der freien Natur?

Wespen gehören zu den Hautflüglern und sind wichtig für das Ökosystem. Die Tiere ernähren sich überwiegend von Nektar und von süßen Früchten. Außerdem besuchen sie genau wie die Bienen viele Blüten, bestäuben diese und sorgen so ganz nebenbei für eine reiche Obsternte.

Warum sollten Wespen nicht angepustet werden?

Das im menschlichen Atem enthaltene Kohlendioxid macht hungrige Wespen aggressiv. Sind die Tiere unruhig, stechen sie zu.