Teppichkäfer-Larven loswerden – es klappt auch ohne gesundheitsschädliche Insektizide!

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Teppichkäfer-Larven loswerden – es klappt auch ohne gesundheitsschädliche Insektizide!

Sind Teppichkäfer-Larven nur Materialschädlinge oder auch gefährlich für den Menschen?

Besitzt man einen teuren Seidenteppich oder Wollpullover, ist es sehr ärgerlich, wenn man dort kleine Löcher entdeckt. Grund dafür können die gefräßigen Larven des Teppichkäfers sein. Aber wie kommen die Schädlinge ins Haus oder in die Wohnung?

Das Ammenmärchen, dass ein Befall durch den Teppichkäfer ausschließlich auf verwahrloste Wohnräume zurückzuführen ist, ist mittlerweile widerlegt. Denn auch normale Haushalte werden von den Materialschädlingen aufgesucht.
In den meisten Fällen gelangen sie durch geöffnete Fenster und Türen in Häuser und Wohnungen. Einmal angekommen begeben sich die weiblichen Insekten auf die Suche nach der perfekten Brutstelle. Bleibt ein Befall über längere Zeit unentdeckt, hat dies fatale Folgen. Genau aus diesem Grund sollte auf mögliche Spuren seiner Anwesenheit sofort reagiert werden.

Was sind Teppichkäfer?

Teppichkäfer sind nahe Verwandte der Speckkäfer (Dermestidae) und zählen hauptsächlich zu den Materialschädlingen. Sie sind auch unter dem Namen Braunwurz-Blütenkäfer bekannt. Während sich die erwachsenen Käfer in ihrem einmonatigen Leben ausschließlich von Blütennektar und Pollen ernähren, fressen ihre Larven, ähnlich wie Kleidermotten, alles, was aus Keratin oder Chitin besteht.

Die Parasiten gehören zu den Kulturfolgern und machen sich nach einer erfolgreichen Befruchtung in den Monaten Mai bis Juli auf die Suche nach einer passenden Brutstelle. Und genau dies ist die Zeit, wenn es sie in die Wohnungen und Häuser der Menschen zieht. Dort sind sie bei einem Befall das ganze Jahr über zu beobachten.

Zu erkennen sind die Teppichkäfer an ihrer auffälligen Färbung. Ihr etwa fünf Millimeter großer, oval geformter Körper ist von braunroter- bis schwarzer Farbe. Ins Auge stechen die weißen, roten und gelben Punkte, die sich auf ihrem Panzerschild befinden.

Wie sehen die Larven des Teppichkäfers aus?

Wie bereits erwähnt, sind nicht die Imagines, also die erwachsenen Teppichkäfer, das Problem, sondern ihre gefräßigen Larven. Die Larvenstadien sind von länglicher Form und in einzelne Segmente gegliedert. Ihr Körper ist voll und ganz mit abstehenden Pfeilhaaren bedeckt, die Richtung Kopf immer länger werden. Charakteristisch ist der sich am hinteren Ende der Larve befindliche Pfeilschwanz.

Teppichkäfer-Larve

In den ersten Entwicklungsstadien sind die kleinen Larven zwischen zwei bis drei Millimeter groß. Kurz bevor das Larvenstadium beendet ist und die Insekten sich das letzte Mal verpuppen, ungefähr fünf Millimeter.

Gibt es weitere Exemplare des Teppichkäfers?

Eine zweite Art des einheimischen Teppichkäfers (Anthrenus scrophulariae) ist der Australische Teppichkäfer (Anthrenocerus australis). Ursprünglich stammt er aus Australien, hat sich aufgrund der ansteigenden Globalisierung aber mittlerweile in ganz Europa ausgebreitet.

Das australische Exemplar wird ungefähr 3,5 Millimeter groß. Auch sein Körper ist von ovaler Form und von rotbraun- bis schwarzer Farbe. Jedoch ist er nicht ganz so auffällig in der Farbgebung wie sein einheimischer Verwandter und kann deswegen leicht von ihm unterschieden werden.

Er besitzt Querbinden, die auf dem gesamten Körper verteilt und mit einer weißen Behaarung versehen sind.
Die Larven des Schädlings erreichen eine Größe zwischen drei und sechs Millimeter. Sie sind an der Oberseite braun und an der Unterseite ihres Körpers gelblich-weiß gefärbt. Ebenfalls den markanten Pfeilschwanz, der sich am hinteren Ende der Larve befindet, haben sie mit der einheimischen Teppichkäfer-Larve gemein.

Gut zu wissen: Mit bloßem Auge können die Larvenarten nicht voneinander unterschieden werden. Unter dem Mikroskop fällt jedoch auf, dass die Pfeilhaare der Larven des Australischen Exemplars etwas kürzer sind als die des einheimischen Teppichkäfers.

Welche Hinterlassenschaften weisen auf einen Befall durch den Teppichkäfer hin?

Da die winzigen Teppichkäfer-Larven aufgrund ihrer Größe und ihres Verhaltens nur schwer entdeckt werden können, weisen noch andere Dinge auf ihr Dasein hin.

  • Die Haare an kontaminierten Pelzmänteln wirken wie mechanisch abrasiert
  • Vereinzelte Spuren von Kotkügelchen sowie von Häutungsresten an den befallene Stellen
  • Teppiche (Lang- und Kurzhaarteppiche gleichermaßen) weisen Schäden am Ansatz des Floors auf und fallen büschelweise aus

Die ungleichen Fraßlöcher der Teppichkäfer-Larven haben große Ähnlichkeit mit denen der Kleidermotte. Diese hinterlässt jedoch zusätzlich die charakteristischen Kleidermotten-Gespinste. Bei anderen Materialschädlingen erweist sich die Zuordnung aufgrund des identischen Fraßbildes etwas komplizierter. Sogenannte Pheromon- oder Klebefallen helfen bei der Identifikation.

Wichtig: Eine Behandlung ist nur dann erfolgreich, wenn klar ist, welches Insekt bekämpft werden soll!

Wo verstecken sich die Larven des Teppichkäfers?

Anders als die erwachsenen Käfer, deren Weibchen es einzig und allein für das Ablegen ihrer Eier in die Innenräume der Menschen zieht, fühlen sich die Larven dort pudelwohl. Denn genau dort finden sie ausreichend Nahrung und die perfekten Lebensumstände.

Die Larven des Teppichkäfers bevorzugen dunkle Orte. Aus diesem Grund ist ein Befall nicht so einfach zu erkennen und wird meistens erst anhand der ungleichmäßigen Fraßlöcher in Kleidungsstücken und Gebrauchstextilien bemerkt. Fakt ist: Sie lieben Materialien, die Chitin oder Keratin beinhalten. Folgende Gegenstände sollten deswegen bei einem Verdacht auf den Teppichkäfer genauer unter die Lupe genommen werden:

  • Teppiche aus Wolle
  • Materialien aus tierischen Fasern
  • Federn
  • Textilien
  • Pelze & Seide
  • Handtaschen, Rucksäcke sowie Reisetaschen
  • Winterschuhe (Fellbesatz)
  • Gebrauchsgegenstände und Kleidung aus Leder
  • Gegenstände aus Horn
  • Insektensammlungen und andere Tierpräparate

Pflanzliche Materialien wie Baumwolle und Leinen mögen die verfressenen Larven hingegen nicht. Da die winzigen Materialschädlinge sich gerne verstecken und ohne direkte Kontrolle lange Zeit unentdeckt bleiben würden, sollten beim kleinsten Hinweis auf einen Befall dunkle Stellen wie diese einmal genauer untersucht werden:

  • Waschkörbe & Kleiderschränke
  • hinter sowie unter dem Bett
  • unter dem Sofa und zwischen den Polstern
  • auf sowie unter dem Teppich
  • dunkle Ecken und Ritzen in Fußböden
  • Spalten an Fußleisten
  • eingelagerte Kleidungsstücke und Gebrauchstextilien

Kann die Teppichkäfer-Larve Bisse verursachen?

Die kleinen Parasiten können nicht stechen, nicht beißen und übertragen keine gefährlichen Krankheiten. Trotzdem können die abgebrochenen Pfeilhaare der Larven bei einigen Menschen Allergien, Augenentzündungen sowie Atemwegserkrankungen verursachen. Wie kann das passieren?

Die sogenannten Pfeilhaare der Teppichkäfer-Larven dienen als Abwehrmechanismus gegen Feinde. Fühlen sich die Insekten in Gefahr, spreizen sie ihre Wehrhaare. Kommen Menschen oder Tiere mit den Larven in Kontakt, können die winzigen Haarbüschel schnell abbrechen und sich in der Haut verankern oder auch in die Atemwege gelangen. Klingen die Symptome, die in Form von kleinen roten juckenden Punkten bis hin zu größeren Beulen sichtbar werden, nicht von alleine ab, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Wichtig: Bei der Bekämpfung der Parasiten immer Handschuhe tragen!

Präventionsmaßnahmen, die einen Befall durch den Teppichkäfer verhindern können!

Besonders in ihrer Entwicklungsphase benötigen die Larven der Schädlinge ausreichend Nahrung. Wird ihnen diese im Vorfeld entzogen, findet eine Kontamination nur äußerst selten statt. Schon deshalb ist es mit etwas Disziplin gar nicht so schwer, einem Befall vorbeugend entgegenzuwirken. Folgende Maßnahmen sollten hierfür ergriffen und durchgeführt werden:

  • Eine regelmäßige Schädlingskontrolle ist Pflicht!
  • Alle Teppiche regelmäßig saugen oder außerhalb der Wohnräume ausklopfen.
  • Böden so oft wie möglich saugen und anschließend feucht wischen.
  • Getragene Kleidungsstücke vor dem Weghängen waschen und trocknen. Teppichkäfer lieben den Geruch von Schweiß und werden von ihm magisch angezogen!
  • Kleidung sowie Gebrauchstextilien sollten vor einer saisonal bedingten Einlagerung ebenfalls zuerst gewaschen und anschließend in luftdichte Kleidersäcke verpackt werden.
  • Dunkle Orte wie Bettkästen, Schubladen und Schränke so oft wie möglich aussaugen und mit einer Essig-Wasser-Mischung auswischen.
  • Aufgrund der vielen Federn, besonders in der Mauser der Vögel, sollten Vogelkäfige so oft wie möglich gereinigt werden.
  • Tierbetten, Decken und Kissen von Haustieren regelmäßig reinigen und wenn möglich bei einer Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius für zwei Stunden in der Maschine waschen.
  • Engmaschige Fliegengitter an Fenster und Türen verhindern das Eindringen der Schädlinge.
  • Tierexponate sollten in luftdichten Vitrinen präsentiert werden.
  • Ätherische Öle wie Lavendel in Form von kleinen Duftsäckchen sowie Zedernholz zwischen Kleidungsstücke hängen oder legen.

Sollte es trotzdem zu einem Befall kommen und die Larven der Teppichkäfer wurden entdeckt, kann mithilfe diverser chemiefreier Insektizide und wirksamer Hausmittel gegen die gefräßigen kleinen Parasiten vorgegangen werden.

Teppichkäfer-Larve im Bett – wie kommt sie dort hin?

Die Horrorvorstellung eines jeden Menschen: Laven im eigenen Bett. Aufgrund ihrer bevorzugten Lebensverhältnisse aber überhaupt nicht so abwegig.

Denn die Nahrungsfavoriten der gefräßigen Parasiten sind keratinhaltige Stoffe, die sie meistens in Form von Haaren, Nägeln, Hautschuppen und Federn zu sich nehmen. Wird zusätzlich bedacht, dass die Larven des Teppichkäfers dunkle und warme Orte lieben, ist es gar nicht so erstaunlich, die kleinen Larven in den menschlichen Betten vorzufinden.

Wurde der ungebetene Schlafgast bemerkt und es ist sicher, dass es sich um den Teppichkäfer handelt, müssen sofort die richtigen Bekämpfungsmaßnahmen ergriffen werden. Denn meistens ist es der Fall, dass sich die Käfer bereits auch an anderen Orten in der Wohnung oder im Haus verbreitet haben.

Teppichkäfer-Larve bekämpfen – chemiefreie Methoden, die wirken!

Zwar sind es nur die Teppichkäferlarven, die für den Schaden verantwortlich sind. Trotzdem ist es nicht ausreichend, einzig und allein gegen den Schädling in diesem Entwicklungsstadium vorzugehen. Für eine erfolgreiche Bekämpfung müssen ebenfalls die Eier und die erwachsenen Käfer eliminiert werden. Wird dies außer Acht gelassen, ist ein Erfolg nur von kurzer Dauer und alles geht wieder von vorne los.

Die Larven des Teppichkäfers sind aufgrund ihrer lichtscheuen Art nicht so einfach zu bekämpfen. Um einen Befall durch den Teppichkäfer trotzdem in den Griff zu kriegen, sind besonders drei Dinge wichtig: Effektive Maßnahmen, Geduld und Hygiene!

Reinigen von Böden und Bodenbelägen

Eine gründliche Reinigung ist nicht nur als vorbeugende Maßnahme wichtig, sondern auch bei einem Befall. Als Erstes sollten alle Böden bis in die kleinste Ritze und Spalte mit einem Staubsauger von Schmutz befreit werden. Wichtig: Besonders unter und hinter Betten und Kommoden sammeln sich Staub, Flusen und Tierhaare an, die sehr gern als Brutsubstrat genutzt werden!

Teppiche sollten nach Möglichkeit aus dem zu behandelnden Raum entfernt und im Freien durch Ausklopfen und anschließender Bearbeitung mit dem Sauger gesäubert werden. Danach alle glatten Böden mit einem Mopp feucht wischen. Teppichkäfer sind allergisch auf strenge Gerüche. Etwas Essigessenz im Wischwasser hilft zusätzlich den Schädlingen zu Leibe zu rücken.

Putzen von Schränken, Schubladen und Bettkästen

Auch hier gilt: Zuerst aussaugen und von Staub sowie Flusen befreien und anschließend mit Essigreiniger feucht auswischen. Ebenfalls sinnvoll ist der Einsatz eines Dampfreinigers.

Staubsaugerbeutel müssen nach dem Reinigen sofort in der Mülltonne entsorgt werden!

Teppichkäfer-Larve loswerden mithilfe extremer Temperaturen

Hohe Temperaturen sowie Kälte vertragen die Larven sowie die anderen Entwicklungsstadien des Teppichkäfers überhaupt nicht. Abhängig vom Material und Größe der jeweiligen konterminierten Gegenstände und Textilien existieren folgende Möglichkeiten, um den Schädling erfolgreich zu bekämpfen.

Hohe Temperaturen

Unempfindliche Textilien in der Waschmaschine bei mindestens 60 Grad Celsius für zwei Stunden waschen. Eine Alternative wäre es, die kontaminierten Materialien oder Kleidungsstücke in hitzebeständige Folie zu verpacken und bei derselben Temperatur für etwa 60 Minuten in den Backofen zu legen.

Andere Kleidungsstücke und Gebrauchstextilien können in der Reinigung professionell behandelt werden und Polstermöbel sowie Teppiche mithilfe eines Dampfreinigers.

Kälte

Hierfür die befallenen Sachen luftdicht in Kleidersäcke oder Plastikfolie verpacken und für mehrere Stunden in die Tiefkühltruhe legen. Eine Mindesttemperatur von minus 18 Grad Celsius sollte für einen positiven Effekt vorherrschen.

Effektive Hausmittel, die vorbeugend wirken und Teppichkäfer bekämpfen!

Natürliche Mittel sind effektiv und haben zusätzlich den Vorteil, dass sie für Menschen, Haustiere und Nutztiere kein gesundheitliches Risiko darstellen. Eine Ausnahme ist Teebaumöl, das wegen des Gehalts an Phenolen für Katzen schon in kleinen Mengen giftig ist. Auch auf ätherische Öle mit Thymian, Oregano und Zimt müssen Katzenbesitzer verzichten! Andere Mittel sind hingegen völlig unbedenklich.

Neemöl

Das Öl des Neembaums greift den Entwicklungszyklus der Insekten an. Kommen die Parasiten mit dem Mittel in Kontakt, hören sie auf zu fressen und sich zu vermehren.

Zedernholz, Lavendel und Teebaumöl

Teppichkäfer und ihre Larven reagieren allergisch auf starke Gerüche. Im Handel erhältliche Duftsäckchen, Lavendelsprays oder Zedernholzplättchen für Schränke und Kommoden wirken vor allem vorbeugend. Wurde der Teppichkäfer erfolgreich bekämpft, sollten diese kleinen Helfer in keinem Aufbewahrungsort für Textilien mehr fehlen. Es ist ratsam, die befüllten Duftsäckchen regelmäßig auszutauschen und die Zedernholzringe in gewissen Abständen zur Auffrischung des Duftes abzuschleifen.

Fossiles Plankton

Das Algenpulver wirkt effektiv und ist für Mensch und Haustier ungefährlich. Das Puder an den befallenen Orten verteilen und abwarten. Kommen die Teppichkäfer in jedem Entwicklungsstadium mit dem weißen Pulver in Berührung, trocknen sie aus und verenden.

Chemiefreie Insektensprays

Es braucht keine Chemikalien, um Insekten wirksam zu bekämpfen. Insektizide ohne chemische Inhaltsstoffe wirken mithilfe natürlicher Stoffe wie zum Beispiel Lavendel oder Essig und sorgen zusätzlich für einen lang anhaltenden Schutz. Erhältlich sind sie in Form von treibgasfreien Sprays. Sie hinterlassen keine Flecken und verbreiten außerdem einen angenehmen Geruch.

Wie wirksam sind Insekten-Fallen bei der Bekämpfung des Teppichkäfers?

Fallen dienen hauptsächlich zur Insektenerkennung und sind ebenfalls hilfreich, um das Ausmaß eines Befalls zu erkennen. Als alleinige Bekämpfungsmaßnahme sind Insekten-Fallen hingegen nicht ausreichend.

Klebefallen

Klebefallen ziehen alle Arten von Insekten an. Sie bleiben auf ihnen kleben und verenden. An vereinzelten Stellen in den Innenräumen verteilt wird schnell sichtbar, um was für einen Befall es sich handelt.

Pheromon-Fallen

Pheromonfallen wirken mithilfe eines Sexualwirkstoffs. Sie ziehen nur die männlichen Parasiten an, die dann ebenfalls auf ihnen kleben bleiben und sterben.
Der Einsatz von Fallen ist auch nach einer erfolgreichen Bekämpfung ratsam. Sollten nicht alle Insekten den genannten Maßnahmen zum Opfer gefallen sein, bleibt dies nicht lange im Verborgenen. Eine erneute unbemerkte Ausbreitung der Schädlinge kann somit nicht stattfinden.

Quellen und weiterführende Links

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Können die Larven des Teppichkäfers beißen?

Bisse verursachen die Teppichkäferlarven nicht. Ebenfalls übertragen sie keine gefährlichen Krankheiten. Einzig die Pfeilhaare der kleinen Insekten können bei Menschen und Tieren Allergien, Atemwegserkrankungen sowie Augenentzündungen verursachen. Bei stärkeren Symptomen sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen.

Wo legt das Teppichkäfer-Weibchen ihre Eier ab?

Um ein Nest des Teppichkäfers in den Wohnräumen aufzustöbern, sollten sämtliche dunklen Orte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Bereiche unter dem Bett oder hinter Kommoden, die häufig beim sauber machen vergessen werden, sind gern genutzte Stellen für eine Eiablage. Aber auch Kleiderschränke, Aufbewahrungsorte für Textilien, Bodenritzen und Teppiche sind favorisierte Eiablageplätze.

Können Teppichkäfer mithilfe von Hitze bekämpft werden?

Unempfindliche Textilien können in der Waschmaschine bei 60 Grad Celsius für zwei Stunden gewaschen werden. Eine weitere Möglichkeit, um den unangenehmen Käfer aus kontaminiertem Gewebe zu entfernen, ist diese für circa fünf Stunden bei ebenfalls sechzig Grad in den Backofen oder die Sauna zu legen. Sämtliche Materialien müssen zuvor in hitzeresistenter Folie verpackt werden.

Wie wird ein Befall durch den Teppichkäfer richtig diagnostiziert?

Da sich die Fraßlöcher der verschiedenen Materialschädlinge stark ähneln, ist der Einsatz von Pheromon- oder Klebefallen sinnvoll. Auf beiden Fallenarten bleiben die Insekten kleben und verenden. Somit kann das Ausmaß sowie die Art eines Befalls sicher bestimmt und die richtigen Bekämpfungsmaßnahmen ergriffen werden.

Können Teppichkäfer beißen und dadurch Krankheiten auf den Menschen übertragen?

Die Insekten können nicht beißen und ebenfalls nicht stechen. Auch gefährliche Krankheiten werden durch sie nicht übertragen. Trotzdem kann ein Befall unangenehm sein. Denn nicht nur die entstehenden Materialschäden können für Probleme sorgen, sondern ebenso die fragilen Pfeilhaare der Teppichkäfer-Larven. Brechen sie ab und dringen durch Hautkontakt in die Haut ein, können sie bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Hautausschläge sowie Entzündungen in den Atemwegen oder den Augen sind die Folge.

Wie gelangen Teppichkäfer ins Haus oder in die Wohnung?

Vorwiegend im Mai und im Juni, wenn sich die Weibchen auf die Suche nach geeigneten Brutplätzen begeben, zieht es die Parasiten in die Wohnräume des Menschen. Durch geöffnete Türen und Fenster kommen sie dann ins Haus. Engmaschige Fliegengitter erschweren es den Insekten ins Innere zu gelangen. Einem möglichen Befall wird somit entgegengewirkt.

Wie sehen die Eier der Teppichkäfer aus?

Die Eier besitzen eine Größe von 0,7 × 0,3 Millimeter. Sie sind weiß und unterschiedlich geformt. Besonders charakteristisch sind die lappenartigen Fortsätze, die sich am hinteren Teil der Teppichkäfer-Eier befinden.

Welche Präventionsmaßnahmen helfen, einen Teppichkäfer-Befall zu verhindern?

Sauberkeit ist das A und O, um einen Befall durch den Teppichkäfer vorzubeugen. Finden sie keine Nahrungsquellen, können sie nicht überleben. Auch starke Gerüche, die von Lavendel oder Zedernholz ausgehen, mögen die Insekten nicht.

Wie kommen die Larven des Teppichkäfers ins Bett?

Menschliche Schlafstätten bieten einen optimalen Lebensraum für die gefräßigen Parasiten. Es ist dunkel, die Temperatur stimmt und außerdem finden sie genügend Nahrung. Hautschuppen, Haare und andere keratinhaltige Materialien wie Federn zählen nämlich zu ihren Leibspeisen.

Wie kommen Teppichkäfer-Larven ins Haus oder in die Wohnung?

Die Weibchen der Teppichkäfer begeben sich jedes Jahr zwischen Mai und Juli auf die Suche nach geeigneten Brutplätzen. Aufgrund der perfekten Lebensverhältnisse zieht es die Insekten dann häufig in die Wohnungen und Häuser des Menschen. Geöffnete Fenster und Türen erleichtern ihnen das Eindringen ungemein. Haben sie es ins Innere der menschlichen Behausungen geschafft, legen sie ihre Eier bevorzugt an dunklen Orten, die ausreichend Nahrungsquellen zu bieten haben ab. Bevorzugte Stellen sind unter anderem Kleiderschränke sowie Truhen, die als Aufbewahrungsorte für Textilien dienen und Bodenritzen.