Ameisen in Haus und Garten erfolgreich abwehren

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Ameisen in Haus und Garten erfolgreich abwehren

Sobald die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen, fühlen sich zahlreiche Menschen glücklicher und wohler. Doch nicht nur wir Menschen lieben die warme Jahreszeit, auch Insekten, Krabbeltiere und Co. bevorzugen mildere Temperaturen. Einige dieser lästigen Quälgeister können uns dabei schon mal den letzten Nerv rauben - und zu diesen gehören Ameisen.

Die kleinen Tierchen mögen harmlos sein, vielleicht ganz interessant und sicherlich ein wenig nützlich, aber mal ehrlich: Die Entdeckung einer Ameisenkolonie in Haus oder Garten steht nicht unbedingt auf unserer Wunschliste für den Sommer. Hast auch du ein Problem mit Ameisen? Haben sich die Krabbeltiere zu dir verirrt und es sich dort so richtig gemütlich gemacht? Hier sind nützliche Tipps, wie du Ameisen erfolgreich abwehren kannst. 

Was machen Ameisen den ganzen Tag?

Tatsächlich sind Ameisen den ganzen Tag beschäftigt. Sie sind wahnsinnig fleißig und jede einzelne geht einer bestimmten Aufgabe nach. Während einige von ihnen auf Futtersuche sind, bauen andere das Nest. Wieder andere fungieren als Ameisen-Soldaten, die den gesamten Ameisenbau bewachen. In so einem Ameisenbau wohnen mehrere Millionen Ameisen gemeinsam unter einem Dach bzw. Bau. Für uns Menschen unvorstellbar, haben die kleinen Tierchen dabei niemals Streit. Das liegt daran, dass der Ameisenstaat extrem strukturiert und organisiert ist. Jedes Insekt, von der Königin bis zum Baumeister, hält sich strikt an die vorgegebenen Regeln.

Übrigens leben nicht alle Ameisen in einem Ameisenhaufen. Die Insekten sind wahre Überlebenskünstler, besiedeln nahezu jeden Lebensraum auf der Welt und ertragen dabei unglaubliche Temperaturen (-28°C bis 50°C). Manche Arten sind zum Beispiel auf Bäumen und andere sogar in Fenstern, Balken oder Treppen zuhause. Bei letzterer handelt es sich um die sogenannte Holzameise, die es sich in Holz bequem macht und das Material dadurch zerstört. Weitere bekannte Arten sind beispielsweise:

  • Rote Waldameise
  • Blattschneiderameise
  • Gelbe Wiesenameise
  • Feuerameise
  • Pharaoameise
  • Rossameise
  • Schwarzkopfameise
  • Blutrote Raubameise
  • Gemeine Rasenameise

Wem nützen Ameisen, wem schaden sie?

Ameisen nützen vor allem dem Ökosystem. Sie haben eine wichtige Funktion, tragen maßgeblich zum Gleichgewicht der Natur bei und erzeugen eine überwältigende Menge an Biomasse. Obgleich sie vor allem in heimischen Gärten sehr lästig werden können, bringen sie hier vermehrt Nutzen. Die kleinen Tierchen sind maßgeblich für die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen und toten Tieren verantwortlich, sie fressen Eier von anderen Insekten und Schnecken. Darüber hinaus ist anzunehmen, dass das Vorkommen von Ameisen den Wuchs einiger Bäume und Pflanzen begünstigt. Außerdem würde die Produktion von Waldhonig ohne die Anwesenheit von Ameisen im Wald extrem leiden. Gut zu wissen: Die große und kleine Waldameise steht unter Naturschutz und deren Nester dürfen nicht zerstört werden. 


Wem schaden Ameisen überhaupt? Von wirklichen Schaden durch Ameisen kann hier nur selten die Rede sein. Besonders ärgerlich sind Ameisenbauten jedoch auf Wegen. Die Unfallgefahr steigt vor allem dann, wenn die Insekten Plattenbeläge unterhöhlen und diese dadurch locker werden. Ameisenhügel im Garten bzw. auf Rasenflächen verursachen Kahlstellen und stören die Ästhetik. Im Haus können die Tierchen Lebensmittel mit Bakterien kontaminieren und Strukturen beschädigen (z.B. im Holz). Des Weiteren können einige Arten, wie zum Beispiel Feuerameisen, schmerzhafte Stiche verursachen, die Hautreizungen verursachen können. Gefährlich wird es zudem, wenn sich die kleinen Tierchen in der Nähe von elektrischen Geräten befinden, denn im Inneren der Geräte können sie einen Kabelbrand verursachen.

Warum kommen Ameisen ins Haus? 

Jeder von uns bekommt gelegentlich Besuch von einer Ameise - das ist nur natürlich. Eine Ameise allein stellt dabei grundsätzlich kein Problem für dich dar. Problematisch wird es erst, wenn sich mehrere der Tiere in deinen eigenen vier Wänden heimisch fühlen. 

Eine plötzliche Ameiseninvasion geschieht allerdings nicht zufällig. Ameisen sind ständig auf der Suche nach Nahrung und Wasser, bzw. Feuchtigkeit, um ihre Kolonien zu versorgen. Daher zählen Küchen und Bäder für die kleinen Tierchen als beliebteste Orte im Haus. Warum die Ameisen gerade im Frühling und Sommer so lästig sind, lässt sich einfach erklären: Es liegt daran, dass sie während der warmen Jahreszeiten weniger Nahrung in ihrer natürlichen Umgebung finden. Normalerweise fressen Ameisen zum Beispiel die Ausscheidungen von Blattläusen. Diese sind im Frühling noch nicht ausreichend ausgebildet, im Sommer verlassen sich die kleinen Tierchen dann lieber auf bereits etablierte Quellen. 

Ameisen melken Blattläuse. Ameisen vertreiben aus dem Garten

Warum also kommen Ameisen ins Haus? Ameisen kommen in unsere Häuser und Gärten, weil sie hier ein äußerst reichliches Nahrungsangebot finden. Wie viele von uns haben auch Ameisen einen „süßen Zahn” und lieben zucker-, aber auch eiweißhaltige Lebensmittel. Das bedeutet, dass jedes offenstehende Nahrungsmittel sowie Tierfutter, jeder Krümel oder verschüttetes Getränk eine optimale Nahrungsquelle bietet. Da die Ameisen in deinem Haus lediglich auf Futtersuche gehen, bleiben ihre Nester und Bauten in der Natur erhalten. Nur wenige Ausnahmen nisten sich im Hausinneren ein.

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Wie gelangen die Ameisen ins Haus?

Die Insekten können sich durch Risse im Fundament, offene Fenster und Türen einschleichen, sodass du sie vermutlich nie vollständig fernhalten kannst. Meistens bleibt es jedoch nicht bei einer Ameise, im Gegenteil: Wo eine Ameise ist, werden viele weitere nachkommen. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Durch Duftstoffe. Die Ameisenstraßen existieren nur, weil eine Ameise den Weg zur Nahrung markiert und so zahlreiche Artgenossen anlockt. Je mehr Ameisen nun Richtung Futter laufen, desto mehr Duftstoffe verbreiten sie und desto mehr kleine Tierchen werden angelockt. Wie du dir sicher denken kannst, entsteht ein Teufelskreis, der schließlich zu den bekannten Ameisenstraßen führt. 

Wie kann man Ameisen in Haus und Garten verhindern? 

Ameisen im Haus sind nicht nur frustrierend, sondern auch unhygienisch und teilweise schädlich. Um zu verhindern, dass Ameisen dein Haus und deinen Garten besiedeln, solltest du auf ein paar grundlegende Dinge achten. 

Zum einen sollten verschüttete Getränke, Krümel und sonstige Essensreste, die auf dem Boden oder anderen Oberflächen landen, beseitigt werden bevor die Ameisen diese entdecken. Wenn du Obst im Haus hast, empfiehlt sich eine Aufbewahrung im Kühlschrank, andere Lebensmittel sollten stets in luftdichten Behältern gelagert werden. Bist du ein Haustierbesitzer, achte möglichst darauf, dass die Fressnäpfe regelmäßig gesäubert werden - vor allem die Reste um die Näpfe herum. Reinige und leere zudem die Mülleimer im Innen- und Außenbereich deines Hauses täglich und untersuche Topfpflanzen gründlich auf Insekten-Aktivität. Wenn du Kompostbehälter im Garten hast, achte darauf, dass diese abgedeckt oder verschlossen werden können.

Doch damit nicht genug: Der entscheidende Teil der Prävention ist es, den Ameisen den Weg ins Haus so schwer wie möglich zu machen. Zu den gängigen Methoden gehört dabei das Abdichten von Lücken in Fenstern und Türen oder Rissen im Gebäudefundament. 

Im Außenbereich kannst du ebenfalls einiges tun. Verwende zum Beispiel anstelle von Mulch und Co. lieber Schotter oder Steine um das Haus herum. Ameisen nisten gerne unter Mulch, sodass eine Mulch-freie Zone durchaus helfen könnte. Außerdem solltest du undichte Wasserleitungen überprüfen und für saubere Dachrinnen sorgen. Wenn Bäume und Büsche in der Nähe der Außenwände sind, solltest du diese nach Möglichkeit umsiedeln, denn Ameisen lieben Pflanzen. Für den Fall, dass du Brennholz im Garten lagerst, versuch dieses mindestens sechs Meter von der Außenfassade fernzuhalten - Ameisen und andere Schädlinge stehen extrem auf Brennholz. Ebenfalls verhindern kannst du Ameisen unter Plattenbelägen und zwar indem du statt Sand, den Baustoff Kies oder ähnliches verwendest. 

Was hilft, wenn die Ameisen bereits im Haus sind?

Wenn es bereits zu spät ist und sich Ameisen ins Haus geschlichen haben, solltest du zunächst einmal alle Oberflächen reinigen, auf denen du die Tierchen entdeckt hast. Auf diese Weise verhinderst du, dass die Ameisen, die auf Futtersuche sind, ihre Ressourcen wiederfinden. Wenn wieder welche ins Haus gelangen, gibt es keine starken Hinweise mehr darauf, wo Wasser und Nahrung versteckt sind. Am besten benutzt du dafür Essig oder ätherische Öle. Häufig ist diese Methode schon ausreichend.

Falls sich die Ameisen bereits zu wohl und quasi wie zu Hause fühlen, dann hilft die bloße Reinigung der Oberflächen nicht mehr. Anfangs, wenn dein Insektenproblem noch nicht außer Kontrolle geraten ist, kannst du es daraufhin zunächst mit einigen Hausmitteln versuchen. Es gibt natürlich auch chemische Produkte, die Verbraucherzentrale rät davon aber weitesgehend ab. Chemisch-synthetische Ameisenbekämpfungsmittel schaden häufig der Umwelt und sind schlecht für die Gesundheit der Menschen. 

Zu den bekanntesten Hausmitteln gehören:

  • Backpulver
  • Zimt
  • Kreide
  • Zitronen und Orangen 

Im Folgenden kannst du nachlesen, ob und was die Hausmittel bewirken.

Backpulver

Backpulver gilt als Klassiker in Sachen Ameisenbekämpfung. Backpulver selbst hilft nicht, denn es handelt sich um ein alkalisches Mittel und das rühren die Ameisen nicht an - sie umgehen es eher. Wenn du Backpulver mit einem Lockmittel mischt (z.B. Zucker), dann werden sie es fressen und schließlich daran sterben. Es kursieren Gerüchte, dass die Ameisen beim Fressen von Backpulver platzen. Darüber solltest du dir keine Sorgen machen, denn hierbei handelt es sich wirklich nur um ein Gerücht. Wenn du die Tiere dennoch nicht töten möchtest, solltest du auf ein anderes Hausmittel zurückgreifen.

Zimt 

Zimt wird als eine wirksame Option zur Bekämpfung von Ameisen angesehen. Es wird angenommen, dass Zimt als natürliches Abwehrmittel wirkt, da Ameisen keinen starken Geruch ertragen können. Um das Hausmittel anzuwenden, musst du lediglich Zimt (in Kombination mit Nellken) auf den Eingangsbereich deines Hauses legen. Außerdem solltest du die Eingänge berücksichtigen, durch welche die Ameisen ebenfalls ins Innere gelangen können. Findest du ganze Ameisenstraßen, kannst du den Zimt auch dort platzieren - das verwirrt die Tiere und unterbricht die Kette. Ein netter Nebeneffekt: Dein Haus wird himmlisch gut riechen. 

Kreide

Die Verwendung von Kreide zählt ebenfalls zu den gängigsten Hausmitteln. Kreide enthält Kalziumkarbonat und hilft dadurch Ameisen fernzuhalten. Verstreue dafür etwas Kreidepulver in die Eintrittsbereiche der Ameisen oder zeichne am Eingang bzw. um das Haus herum eine Kreidelinie. Gleichermaßen wirksam ist eine Linie durch die bereits vorhandene Ameisenstraße. Wie bei anderen Stoffen verlieren die Insekten auch hierbei die Spur zur Futterquelle. 

Zitronen und Orangen 

Anscheinend mögen Ameisen auch keinen Zitronen- und Orangensaft. Es könnte deshalb hilfreich sein, den Saft einer Zitrone oder ihre Schale an den Stellen zu platzieren, an denen die Ameisen eintreten. Da Zitrone gut riecht, kannst du mit Zitronensaft bzw. der Zitronensäure zudem den Boden putzen.

Das gleiche gilt für Orangen. Hierbei kannst du zum Beispiel eine Schale warmes Wasser mit ein paar gepressten Orangenscheiben oder gestampfter Orangenschale vermischen und die Paste als natürliche Abschreckung verteilen. Der Effekt wird verstärkt, wenn du die Substanzen mit ätherischen Ölen mischt. Letztendlich mögen Ameisen nichts, was sauer und bitter ist, aber dafür alles, was aus Zucker besteht. Aufgrund dessen ist es so wichtig, nichts Süßes zu verstreuen oder stehenzulassen. Extra Tipp: Besonders „allergisch” reagieren Ameisen auf Pfefferminze.  

Wie werde ich Ameisen im Garten los?

Bevor die Ameisen ins Haus kommen, siedeln sie sich meistens im Garten an. Hier eingelebt, werden sie häufig als Ungeziefer wahrgenommen. Obgleich die Kleinen die Ausbreitung von „wahrem” Ungeziefer verhindern, sind sie im Garten nunmal gefährlich nah am Haus.  

Das Töten ist im Allgemeinen nicht unbedingt zielführend und bringt in den seltensten Fällen den gewünschten Effekt. Aufgrund der Anzahl der Ameisen, wirst du nicht in der Lage dazu sein, alle umzubringen. Das Resultat ist, dass danach immer noch welche übrig sind, die sich weiterverbreiten können (und Ameisen verbreiten sich rasend schnell). Des Weiteren bleiben die Bedingungen in deinem Garten gleich und sind damit für andere Ameisenstaaten immer noch optimal.

Was also hilft gegen Ameisen im Garten? Neben der bereits erwähnten Hausmittel kannst du die Insekten umsiedeln oder deren Behausungen überfluten. Zudem empfiehlt es sich, deren Nahrungsquelle im Garten zu bekämpfen. 

Umsiedeln der Ameisenvölker

Fülle einen Tontopf mit Erde oder Holzwolle und stelle diesen umgekehrt aufs Nest. Einige Tage später sollten die Ameisen in den Topf gezogen sein und können nun umgesiedelt werden. Achte darauf, dass du keinen Bewohner zurücklässt. 

Behausung fluten

Wenn sich Ameisen in Blumentrögen oder -töpfen eingenistet und dort ihren Bau platziert haben, kannst du sie durch regelmäßiges Fluten aus der Behausung vertreiben. 

Nahrungsquelle bekämpfen

Ameisen werden in der Regel vom Zucker-Sekret der Blattläuse angezogen. Ergo: Wenn du eventuelle Blattläuse effektiv bekämpfst, wirst du schon bald keine Ameisen mehr begrüßen.

Fazit

Ameisen sind zwar eher nützlich als schädlich, werden aber dennoch als lästige Ungeziefer empfunden. Jeder Mensch hat dabei eine andere Toleranzgrenze: Während manche Menschen bereits eine Ameise als Problem ansehen, sind ein paar kleine Tierchen für andere noch erträglich. Allerdings bleibt es meist nicht bei einer Ameise und allein deshalb solltest du schnellstmöglich handeln und sie erfolgreich abwehren. Bevor du die Tiere tötest, solltest du es zunächst einmal mit bewährten Hausmitteln, wie Duftstoffen, Kreide oder Umsiedlungen versuchen. 

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Wie kommen Ameisen ins Haus?

Ameisen können durch Risse im Fundament sowie durch offene Fenster, Türen oder andere Öffnungen ins Haus gelangen.

Warum kommen Ameisen ins Haus?

Ameisen sind immer auf der Suche nach Nahrungsquellen, um ihre Kolonien zu versorgen. Da sie im Frühling und Sommer weniger natürliche Quellen zur Verfügung haben, kommen sie ins Haus, um dort nach Nahrung zu suchen.

Was lockt Ameisen besonders an?

Ameisen mögen besonders gerne zucker- und eiweißhaltige Nahrungsmittel. Diese finden sie im Inneren des Hauses in Form von süßen Lebensmitteln und im Außenbereich durch das Sekret der Blattläuse. Desweiteren suchen sie Wasser bzw. Feuchtigkeit.

Sind Ameisen nützlich?

Ja, Ameisen sind sehr nützlich. Sowohl im Wald, als auch im Garten erfüllen sie zahlreiche sinnvolle Aufgaben. Sie tragen dazu bei, dass die Natur im Gleichgewicht bleibt und erzeugen eine überwältigende Menge an Biomasse. Außerdem sorgen sie dafür, dass viel Waldhonig produziert werden kann. Waldhonig wird aus den Ausscheidungen der Blattläuse hergestellt - Ameisen melken die Blattläuse, um an den sogenannten Honigtau zu kommen.

Wie entsteht eine Ameisenstraße?

Eine Ameisenstraße entsteht, wenn eine Ameise Futter gefunden hat. Auf ihrem Weg dorthin sondert das Tier Duftstoffe ab, um ihren Artgenossen den Weg zu weisen. Nach und nach kommen mehr Ameisen, die wiederum Duftstoffe absondern und noch mehr Insekten anlocken: Ein Kreislauf bzw. die Ameisenstraße entsteht.

Platzen Ameisen durch Backpulver?

Nein, Ameisen platzen durch Backpulver nicht. Allerdings sterben sie, sobald sie das Backpulver gefressen haben.

Wie wird man Ameisen los?

Ameisen mögen keine sauren oder starken Gerüche. Deswegen kann man sie mit Zimt, ätherischen Ölen, Zitrone, Essig und Co. loswerden. Außerdem kann man Kreide verwenden oder ihre Behausungen überfluten bzw. umsiedeln.