Hausmittel gegen Marder

Silberkraft Marder
Hausmittel gegen Marder

Von diesen Hausmitteln lässt sich der Marder vertreiben

Die meisten KFZ-Versicherungen übernehmen den Schaden, der von einem Marder verursacht wurde. Sollte ein Marder hingegen einen Schaden auf dem Dachboden produzieren, dann könnte es unter Umständen schwierig werden, da hier nur eine Wohngebäudeversicherung eintritt. Diese Aussage trifft aber auch nur dann zu, wenn diese Versicherung eine Zusatzversicherung enthält, die den Hausbesitzer gegen solche Schäden absichert.
All dies verdeutlicht, dass Vorsorge besser als Nachsorge ist. Aus diesem Grund haben wir verschiedene Möglichkeiten recherchiert, die man anwenden kann, um einen vorhandenen Marder zu vertreiben oder gar zu verhindern, dass sich dieser im eigenen Haus oder Garten ansiedelt.

Grundsätzliches zum Verhalten eines Marders

Steinmarder sind die Marderart, die bevorzugt in der Nähe der Menschen leben.
Im Grunde genommen ist ein Marder ein sehr niedliches Tier, das auch nicht aggressiv ist:
  • Es wird einem Menschen gegenüber nur aggressiv, wenn es sich in Gefahr fühlt.
  • Einen Schaden an einem Auto fügen Marder nur dann zu, wenn sie sich mit einem Konkurrenten streitet. Diese Situation lässt sie aggressiv werden.
  • Interessant zu wissen ist, dass ein Marder riecht, wenn sich ein fremder Marder in der Nähe befindet.
Selbstverständlich zeigen die Marder auch während der Paarungszeit ein anderes Verhalten. Das liegt daran, dass auch diese Situation einen Konkurrenzkampf auslöst, wenn ein Marder einen fremden Marder riecht. Deshalb treten Marderschäden am Auto oft bei Berufstätigen auf, die ihr Auto tagsüber auf einem anderen Parkplatz abstellen – dann wird der fremde Mardergeruch von einem dort ansässigen Marder wahrgenommen.

Marder im Haus

Sollte sich ein Marder auf deinem Dachboden aufhalten, dann verhält er sich zwar friedlich, er könnte jedoch die Dachdämmung zerstören. Hinzu kommen die Essensreste, die der Marder natürlich nicht wegräumt, die jedoch Schädlinge anlocken können. Abgesehen von all diesen Tatsachen verursacht der Marder einen extrem unangenehmen Eigengeruch, der vor allem durch seinen Urin und Kot ausgelöst wird.

Den vorhandenen Marder mit Hausmitteln vertreiben

Wenn man einen vorhandenen Marder vertreiben möchte, dann sollte man seinen Geruch überdecken. Nur dann findet er sein bisheriges Revier nicht wieder. Aus diesem Grund kursieren viele Gerüchte um nachfolgende Hausmittel:
  • WC Stein
  • Essig
  • Zitrone
  • mit Urin getränktes Tuch
  • Pfeffer

Bei all diesen Ideen handelt es sich um ein natürliches Mittel gegen Marder, das teilweise sogar funktioniert. Teilweise deshalb, weil es manchmal tatsächlich funktioniert – manchmal aber auch nicht. Wichtig ist nur, dass der Geruch so stark ist, dass damit der Eigengeruch des Marders überdeckt werden kann. Das verdeutlicht zugleich, dass man womöglich eine große Menge dieser Mittel verwenden muss, damit das Hausmittel funktioniert. Damit ist jedoch zugleich ein großer Nachteil verbunden: Auch das Hausmittel besitzt einen so starken Eigengeruch, dass dieser störend wirken kann. Vor allem Essig und Zitrone kann einen so starken Geruch verströmen, dass er von vielen Menschen als unangenehm empfunden wird. Hinzu kommt, dass der Geruch womöglich nicht lange genug vorhanden bleibt – nicht jedes Hausmittel besitzt eine Langzeitwirkung.

Wie sollte man die Hausmittel gegen Marder anwenden?

Im Grunde genommen bleibt es einem selbst überlassen, wie und ob man die Hausmittel anwendet. Man kann sie unverdünnt verwenden und damit wichtige Kabel und Schläuche im Motorraum einreiben. Sollte sich der Marder im Dachboden aufhalten, dann kann man die von ihm verunreinigten Stellen ebenfalls nach der Grundreinigung mit Essig oder Zitrone einreiben. Klar ist, dass man auch die Reinigung selbst mit einem Essig- oder Zitronensäure-Wasser-Gemisch vornehmen kann.

Den WC Stein kann ebenfalls überall aufgehängt werden: im Motorraum, im Garten oder auf dem Dachboden. Wichtig bei all dem ist, dass der Geruch des Hausmittels viel stärker als der Geruch des Marders ist. Somit könnte man auch mit einem Duftstoff gute Erfolge erzielen. Hier kämen ein automatisches Duftspray oder Parfüm infrage. Der oben erwähnten Pfeffer kann pur angewendet werden und auf die vom Marder benutzten Stellen gestreut werden. Pfeffer hat nicht nur für den Menschen einen unangenehmen Geruch, sondern auch für Tiere, insbesondere für den Marder. Mit Sicherheit würde es ihm auch nicht schmecken, wenn man seine gewöhnliche Nahrung damit würzt.

Welche Alternativen gibt es?

Eine sinnvolle Alternative besteht im Marderabwehr-Spray. Dieses besitzt nicht nur eine Sofortwirkung, sondern auch eine Langzeitwirkung. Zudem werden hier vorrangig biologische Stoffe verwendet, sodass dieses Spray in jedem Wohn- und Autobereich verwendet werden kann. Aufgrund der Inhaltsstoffe ist das Spray in der Lage, den Eigengeruch des Marders zu überdecken, entwickelt jedoch keinen für den Menschen unangenehmen Geruch. Daher kann man dieses Spray auch auf dem Dachboden oder im Garten verwenden – eine Gefahr für Haustiere oder Kinder besteht hier nicht.

Marderspray 500 ml

Wichtig beim Marderabwehr Spray ist jedoch, dass alle betroffenen Stellen mit dem Spray behandelt werden. Jede nicht behandelte Stelle würde dazu führen, dass der Marder trotzdem wiederkommt und sich im Motorraum austobt. Gleiches gilt für den Dachboden oder den Garten: Alle Ecken und Stellen, an den es sich der Marder für gewöhnlich gemütlich macht, sollten flächendeckend eingesprüht werden. Nur so wird der Geruch zu einhundert Prozent überdeckt, wodurch der Marder seine Schlaf- und Wohnstelle nicht wiederfindet.

Gibt es beim Spray etwas zu beachten?

Um dem Marderabwehr-Spray von Silberkraft bei dessen Arbeit zu unterstützen, sollte jede verunreinigte Stelle zuvor gereinigt werden. Dies kann je nach Material mit Wasser und Seife funktionieren. Sollte man das eigene Auto vom Marderschmutz befreien wollen, so sollte man dies unbedingt mit einem feuchten Tuch erledigen – ein trockenes Tuch könnte zu Flecken auf dem Lack führen. Selbstverständlich kann man auch ein spezielles Waschmittel für Autos verwenden, um so den Lack zu schonen.

Zuvor sollte im besten Fall eine professionnelle Motorwäsche durchgeführt werden, um jeglichen Geruch des Marders zu entfernen. Erst danach kann man alle wichtigen Teile wie Gummischläuche, Kabel, Manschetten und Gummileitungen mit dem Marderspray behandeln.

Welchen Marderschutz gibt es zusätzlich?

Um zu verhindern, dass der Marder wiederkommt oder dass ein neuer Marder Gefallen an deinem Auto oder Haus findet, gibt es einige Maßnahmen, die man befolgen kann. Um das Auto zu schützen, stellt man dieses am besten in eine abschließbare Garage. Gibt es diese nicht, so kann man ein Mardergitter verwenden, auf das man das Auto stellt. Je mehr Reifen auf diesem Gitter stehen, umso sicherer ist das Auto. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, dass der Marder nicht immer nur über die Vorderreifen unter die Motorhaube gelangt – er kann auch über die Hinterreifen und den Kofferraum zum Motorraum gelangen. Zudem beißen auch viele Marder die Bremsleitungen oder den Benzinschlauch an. Alles, was aus Gummi besteht und für den Marder erreichbar ist, kann von diesem zerstört werden. Daher empfehlen wir, das gesamte Auto auf das Gitter zu stellen. Natürlich funktioniert dies nur dann, wenn man einen festen Stellplatz für das Auto hast. Ansonsten könnte es schwierig werden, wenn man immer zuerst das Gitter auf den Boden legen müsste. Es gibt allerdings auch zusammenklappbare Gitter, die in den Kofferraum passen. Notfalls kann man dieses Gitter auch selbst bauen.

Marderschreck schützt deinen Garten

Möchte man verhindern, dass der Marder dein Haus betritt, dann kann man auch im Garten mehrere Marderschreckgeräte aufstellen. Dabei sollte man darauf achten, mehrere Geräte sinnvoll im betroffenen Bereich zu verteilen. Sinnvoll ist es, wenn man das Ultraschallgerät in der Nähe von Fressplätzen aufstellst. So verhindert man die Nahrungsaufnahme des Marders und vertreibt ihn automatisch vom eigenen Gelände.

Zugleich kann man auch im Garten das Marderabwehrspray von Silberkraft verwenden und damit den Schlafplatz und die Fressplätze des Marders einsprühen. Damit verhindert man, dass sich ein neuer Marder einnistet.

Kann man eine Marderfalle benutzen?

Marderfallen dürfen nur von ausgebildeten Jägern aufgestellt werden. Denn ein Marder zählt zum Haarwild und darf nur von Jägern verfolgt, gefangen oder gar getötet werden. Hinzu kommt eine jährlich wiederkehrende monatelange Schonfrist, in der auch ein Jäger keinen Marder fangen darf. Sollte ein Jäger eine Falle nutzen, dann muss der Marder meist lebend gefangen werden – eine sogenannte Schlagfalle ist tabu, zumindest während der Schonfrist.
An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass die Jagdbehörde auch eine Ausnahmegenehmigung erteilen darf. Dann erhält man die Erlaubnis, den Marder per Lebendfalle zu fangen. Damit dies gelingt, muss man nicht nur die Falle mit einem Köder bestücken – man sollte auch eine Anlockspur bis zur Falle legen.

Als Lockmittel eignet sich alles, was ein Marder gerne frisst: rohes Ei, rohes Fleisch, Obst und sogar Katzenfutter aus der Dose. Im Fachhandel findet man auch spezielles Lockmittel – hierbei handelt es sich meist um ein gelartiges Produkt, das man ebenfalls als Köder in die Falle legt oder damit eine Lockspur anlegt.

Fazit: manchmal lässt sich der Marder mit einem starken Geruch vertreiben

Viele der oben erwähnten Ideen funktionieren tatsächlich, aber nur dann, wenn der Geruch vom Hausmittel stark genug ist, um damit den strengen Eigengeruch des Marders zu überdecken. Denn nur dann ist es möglich, den Marder aus seinem Revier zu vertreiben. Allerdings besteht hier meist das Problem, dass der neue Geruch dermaßen unangenehm ist, dass sich der Inhaber der Wohnung oder der Kfz-Besitzer daran stört. Aus diesem Grund gibt es eine professionelle Alternative: das Silberkraft Marderabwehrspray, das zwar den Mardergeruch überdeckt, aber einen angenehmen Eigengeruch besitzt. Dieses Spray ist biologisch abbaubar und äußerst effektiv. Wir empfehlen jedoch, dieses Spray oder Hausmittel mit einem Marderschreck, Mardergitter oder – beim Auto – mit einem Elektroschockgerät zu kombinieren. Nur dann hat man alle Möglichkeiten miteinander kombiniert, um den Marder auf Dauer zu vertreiben.

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