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Allgemeine Informationen über Käfer

Es gibt viele Tier- und Insektenarten auf der Welt. Insekten zählen dabei zur artenreichsten Klasse - knapp 1 Million Insektenarten wurden bisher klassifiziert. Davon leben schätzungsweise 33.000 allein in Deutschland. Käfer (Coleoptera) zählen mit rund 350.000 unterschiedlichen Arten zur größten Tiergruppe weltweit und besiedeln fast alle Lebensräume unseres Planeten. Sie sind aufgeteilt in 179 Familien und gehören zur Klasse der Insekten (Insecta). Viele von ihnen halten sich ihr ganzes Leben im Verborgenen auf. Aus diesem Grund sind dem Menschen nur wenige Arten bekannt. Etwa 7.000 verschiedene Käferarten gibt es allein in Deutschland. Viele Käferarten leben dabei im Verborgenen und stören uns eher weniger - andere wiederum möchte man am liebsten niemals über den Weg laufen. Vor allem nicht, wenn sie sich in unseren vier Wänden einnisten, Krankheiten übertragen oder Lebensmittel ungenießbar machen. 

Welche Käfer gibt es in der Wohnung?

Viele Exemplare der Käfer gehören zu lästigen  Vorrats- und Materialschädlingen. Um einen Befall der kleinen ungeliebten Tierchen schnellstmöglich in den Griff zu bekommen, muss als Erstes eine Sache geklärt werden: Um welche Art von Käfer handelt es sich eigentlich? Folgende Käfer zieht es ins Haus und in die Wohnung:

Die meisten Käfer kann man in zwei verschiedene Schädlingsarten einteilen: die Vorratsschädlinge und die Materialschädlinge. 

  1. Vorratsschädlinge: Diese Art von Schädlingen befallen bevorzugt Lebensmittel und richten mit ihrem Dasein große Schäden in der Vorratskammer an. Exemplare dieser Spezies sind unter anderem Brotkäfer, Speckkäfer und Kornkäfer.
  2. Materialschädlinge: Käfer dieser Art befallen Materialien wie Holz, Papier, Leder und Textilien. Auch Fassaden können bei einem Massenbefall in Mitleidenschaft gezogen werden. Wird eine Kontamination durch den Holzwurm und Co. zu spät erkannt, kann in den meisten Fällen nur noch ein Fachmann Herr der Lage werden. Genau aus diesem Grund ist ein schnelles Handeln wichtig. Neben dem bereits genannten Exemplar gehören Pelzkäfer, Teppichkäfer sowie der Parkettkäfer ebenfalls zu den Materialschädlingen.

Vorratsschädlinge - eine oft unbemerkte Plage

Brotkäfer treten häufig in Fabriken auf. Oftmals findet man sie dort in der Verarbeitung, also in den Produktions- und Lagerstätten von Nahrungsgütern. Er ist ein Allesfresser, bevorzugt jedoch zucker- und stärkehaltige Lebensmittel. Häufig kann es somit passieren, dass der Schädling sich bereits in den Verpackungen von Nudeln, Mehl oder Gewürzen befindet und so unbemerkt den Weg in den menschlichen Wohnraum findet. Da er zu den Nagekäfern gehört, kann er jedoch nicht nur Lebensmittel anfressen, sondern auch Möbel annagen. Ein anderes Wort, unter dem der Brotkäfer bekannt ist, ist Bücherwurm, da er dort liebend gerne seine Nester anlegt. 

Speckkäfer hingegen legen ihre Eier lieber an dunklen, warmen und geschützten Orten an. Speckkäferlarven wird man daher eher in Teppichen, hinter Fußleisten, in Pelzmänteln oder in Ritzen im Fußboden entdecken. Die Speckkäferlarven kontaminieren Nahrungsmittel mit Bakterien, die durch den Verzehr beim Menschen allergische Reaktionen auslösen oder sogar zu Magen-Darm-Problemen führen können. 

Materialschädlinge - ärgerliche Fraßschäden sind keine Seltenheit!

Teppichkäfer gehören zur Familie der Speckkäfer und sind ebenfalls unter dem Namen Braunwurz-Blütenkäfer bekannt. Haben sie es geschafft, in die menschlichen Behausungen vorzudringen, machen sie sich über Textilien, Teppiche und Kleidung her. 

Als bevorzugtes Brutsubstrat dienen sämtliche Materialien tierischen Ursprungs. Teppiche aus Wolle oder Pelzmäntel werden sehr oft zur Ablage der Teppichkäfer-Eier genutzt. Aber genauso andere Materialien fallen den Insekten zum Opfer. 

Die Larven des Teppichkäfers bevorzugen dunkle Orte. Aus diesem Grund ist ein Befall nicht so einfach zu erkennen und wird meistens erst anhand der ungleichmäßigen Fraßlöcher in Kleidungsstücken und Gebrauchstextilien bemerkt. Fakt ist: Sie lieben Materialien, die Chitin oder Keratin beinhalten. Dazu gehören Teppiche, Pelzmäntel, Kaschmirpullover usw. 

Teppichkäfer können neben den Materialschäden auch gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen und bei manchen Menschen Allergien auslösen. Bisse verursachen die kleinen Insekten hingegen nicht. Gesundheitliche Beschwerden werden hingegen durch ihre Pfeilhaare am Körperende der Larve, die eigentlich als Abwehrmechanismus gegen Feinde dienen, ausgelöst. Die feinen Härchen sind sehr fragil und brechen leicht ab. Bleiben sie durch Körperkontakt in der Haut des Menschen stecken, sorgen sie  für allergische Reaktionen auf der Hautoberfläche und in den Atemwegen. Irritationen in den Nasenhöhlen oder Augenentzündungen sind auch keine Seltenheit. Ebenso rote, juckende Stellen auf der Haut sind mögliche Indizien. Klingen die Symptome nicht ab, sollte ein Arzt konsultiert werden.

Bedrohte Gartenidylle durch Erdflöhe

Erdflöhe gehören zur Familie der Blattkäfer und ernähren sich ausnahmslos vegetarisch.. Leider mögen sie vor allem Gemüsepflanzen wie Tomaten, Salat, Paprika und Brokkoli am liebsten - sehr zum Ärger von Hobbygärtnern und Landwirten. Auberginen, Kohlrabi, Brokkoli oder Radieschen sind aufgrund dessen besonders in Gefahr. Aber auch Tomaten, Kartoffeln, Paprika und der aromatische Rucola stehen auf ihrem Speiseplan. So kann ein Massenauftreten der Schädlinge ohne Probleme dafür sorgen, dass die Aussaat im Frühbeet für die Katz war und vollkommen vernichtet wird.Eine wirtschaftliche Katastrophe ist dies vor allem für Landwirte.

Deutschlandweit bekannt - der Borkenkäfer als Forstschädling

Der Borkenkäfer ist der gefährlichste Forstschädling in Europa. Trotz ihrer minimalen Größe sind die kleinen Käfer in der Lage, ganze Fichtenwälder dahinzuraffen. Mithilfe ihrer Kauwerkzeuge bohren sich die Schädlinge durch die Rinde von Nadelgewächsen und legen dort ihre Eier ab. Für den Baum fast schon ein Todesurteil. Denn nicht nur die erwachsenen Käfer, sondern auch ihre Larven richten durch ihren Fraß nicht zu reparierende Schäden in dem für den Baum so lebenswichtigen Bastgewebe an. 

Ist der Wald gesund und es herrschen optimale klimatische Bedingungen, reagieren die Fichten mit Harzfluss. Problematisch wird es, wenn es zu einem Massenbefall der Insekten kommt. Lange Trockenperioden, die auch in unseren Breitengraden immer häufiger vorkommen, tun dann ihr Übriges. 

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