(Vorrats-)Schädling im Haus – 7 Maßnahmen gegen die Plagegeister!

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(Vorrats-)Schädling im Haus – 7 Maßnahmen gegen die Plagegeister!

Wie gefährlich können Vorratsschädlinge dem Menschen werden?

Die meisten Menschen kennen sie und wurden bereits mehrmals im Leben mit ihrem Dasein konfrontiert. Die Rede ist von Insekten: Kleinen umherschwirrenden Tierchen, welche, angezogen von dem Geruch von Nahrungsmitteln uns häufiger als uns lieb ist, das Leben schwer machen. Besonders in den warmen Monaten des Jahres ist man nirgendwo vor ihnen sicher. Ganz egal, ob beim Picknick im Park, an einem Grillabend im Garten oder beim Restaurantbesuch: Die aufdringlichen Wespen und Fliegen können es nicht lassen und versuchen sich immer wieder an unserem Essen zu laben.

Das Gute daran ist, dass der überwiegende Anteil der Insekten aufgrund ihrer Größe gut zu sehen ist. Problematisch wird es, wenn die unliebsamen Krabbeltiere besonders im frühen Larvenstadium so winzig sind, dass sie unserer Aufmerksamkeit verborgen bleiben. Kommt noch hinzu, dass sie sich sprichwörtlich wie die Made im Speck in ihrer Leibspeise verstecken, werden sie häufig erst dann entdeckt, wenn sie sich bereits seelenruhig vermehrt haben. Fakt ist: Insekten dieser Art, auch Vorratsschädlinge genannt, möchte wahrlich niemand als Untermieter in den eigenen vier Wänden beherbergen. Welche Exemplare es gibt, was man gegen sie unternehmen kann und wie gefährlich die unangenehmen Plagegeister uns Menschen werden können, klären wir jetzt.

Ein adulter Teppichkäfer auf einer Blüte

Was sind Insekten?

Reden wir über Insekten (Insecta), dann gehen die Meinungen auseinander. Einige Menschen finden sie einfach nur widerlich und andere haben sogar Angst vor ihnen. Wichtig ist: Insekten spielen eine unverzichtbare Rolle in unserem Ökosystem und sorgen in der Natur für das richtige Gleichgewicht. Entomologen (Insektenforscher) gehen davon aus, dass circa 80 Millionen verschiedene Arten unseren Planeten bewohnen. Über eine Million Spezien wurden bereits entdeckt. Ganze 33.000 Exemplare sind in Deutschland beheimatet. Besonders faszinierend ist, dass sie sich in ihren Äußerlichkeiten kein bisschen gleichen. Einige Merkmale haben sie hingegen alle gemeinsam. Der Insektenkörper besteht aus drei Teilen:

  • Kopf (Caput)
  • Brust (Thorax)
  • Hinterleib (Abdomen)

Geschützt wird ihr Körper durch einen Chitinpanzer, ein Außenskelett (Exoskelett), das sie vor äußeren Einflüssen schützt und ebenfalls überaus biegsam macht. Des Weiteren bewegen sich alle Arten auf sechs Beinen fort und ihre Verdauungs- sowie Geschlechtsorgane befinden sich im Abdomen-Bereich. Betrachtet man den Kopf der verschiedenen Exemplare genauer, dann fällt auf, dass alle Tiere ein paar Fühler, zwei Facettenaugen (Ommatidien) sowie, abhängig von ihrer Ernährung, einen Saugrüssel oder scharfe Kefen (Mundwerkzeuge) besitzen. Auch die Atmung funktioniert bei allen Insekten gleich: Sie besitzen ein offenes Blutgefäßsystem und atmen mithilfe von Tracheen, welche wie kleine Kanäle durch den gesamten Tierkörper verlaufen und diesen optimal mit Sauerstoff versorgen.

Vorkommen & Lebensräume

Insekten sind ausgenommen der Ozeane, auf der gesamten Welt verbreitet und fühlen sich in sämtlichen Biotopen wohl. Die meisten von ihnen sind im Laufe der Jahre zu sogenannten Kosmopoliten (Schaben, Ameisen, Honigbienen) mutiert. Sie haben sich ständig den verändernden Lebensbedingungen angepasst und dies wie keine andere Tierart auf unserem Planeten.

Doch Ausnahmen bestätigen die Regel: Einige von ihnen, auch unter dem Namen stenöke Arten bekannt, sind nur in bestimmten Biotopen beheimatet. Ihr Organismus reagiert auf Temperaturschwankungen und weitere Umweltfaktoren wie zum Beispiel Luftfeuchtigkeit und Nahrungsangebot äußerst sensibel.

Und dann gibt es noch die Insekten, die sich außer an den Extremlebensräumen wie unter anderem dem Polarkreis, den küstennahen Meeresgebieten oder dem Hochgebirge überall zu Hause fühlen. Diese Tiere werden auch euryöke Insekten genannt.

Fortpflanzung

Insekten sind getrenntgeschlechtlich und legen nach der Paarung ihre Eier vereinzelt oder in Gelegen ab. Aus ihnen schlüpfen kurze Zeit später winzige Larven. Anschließend durchlaufen die Tierchen verschiedene Entwicklungsstadien, indem sie sich mehrmals häuten und anschließend verpuppen. Aus der Insektenpuppe schlüpft dann das adulte Insekt. Diese Metamorphose wird vollkommene Verwandlung genannt. Es gibt aber auch Insekten, die eine unvollständige Verwandlung durchlaufen. Kommt es zum Schlupf, ähneln die Larven bereits dem ausgewachsenen Insekt und sie werden nach jeder Häutung nur noch größer. Exemplare, die eine unvollkommene Verwandlung durchlaufen, sind unter anderem Heuschrecken.

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Insekten – wo halten sie sich bevorzugt auf?

Die artenreichste Tierart dieser Welt bevölkert sämtliche Lebensbereiche unseres blauen Planeten. Die meisten von ihnen können sich fliegend fortbewegen und leben entweder im Wasser, an Land unter der Erde oder auf bodennahen Strukturen wie zum Beispiel Pilzen, verrottetem Holz oder auf Aas, Tierexkrementen sowie lebenden Tieren. Einige von ihnen wie zum Beispiel Wespen, Hornissen und Bienen bauen sich an geschützten Orten ein Nest und andere fühlen sich besonders in unseren Nahrungsmitteln zu Hause. Sie verbringen ihr gesamtes Leben in unseren Vorräten und werden sie nicht entdeckt, vermehren sie sich schneller, als uns Menschen lieb ist. Diese Arten von Insekten zählen zu den Vorratsschädlingen. Sie fallen in die Kategorie, die niemand wirklich in seiner Nähe haben möchte. Aber welche Insektenarten sind Vorratsschädlinge und welche können Krankheiten übertragen?

Insekten – Nützling oder Schädling?

Ob ein Insekt als nützlich oder schädlich eingestuft wird, hängt von der Betrachtungsweise ab. Vernichten sie ganze Ernten, befallen sie unsere Vorräte, übertragen Krankheiten oder richten durch ihre Fraßtätigkeit, wie beispielsweise Pelzkäfer, Museumskäfer und Teppichkäfer, einen finanziellen Schaden an, dann gelten sie bei uns Menschen als Schädlinge. Im gleichen Atemzug sind viele von ihnen eine wichtige Nahrungsquelle für diverse Tiere wie Singvögel und Säugetiere oder vertilgen Blattläuse und anderes schädliches Getier. Fakt ist: Ob ein Insekt bei uns Menschen als Nützling oder Schädling gilt, hängt vom Umfang des Schadens ab, dass es anrichtet.

Vorratsschädlinge – welche Insekten befallen unsere Lebensmittel?

Vorratsschädlinge bevorzugen Orte, an denen wir unsere Nahrungsmittel lagern oder an denen sie verarbeitet werden. Betroffen sind unter anderem Getreidespeicher, Bäckereien, Großküchen, Supermärkte, Vorratskammern und Betriebe, die Lebensmittel produzieren. Das Problem: Einmal kontaminiert gelangen die Vorratsschädlinge häufig unbemerkt in den Produkten zum Endverbraucher. Unterteilt werden Vorratsschädlinge in drei verschiedene Hauptkategorien:

Aufgrund des globalen Warenverkehrs konnten sich die ökonomisch bedeutenden Schädlinge unaufhaltsam verbreiten und sind mittlerweile weltweit beheimatet. Besonders importierte Nahrungsmittel aus den Tropen beherbergen immer wieder blinde Passagiere in Form von vorratsschädlichen Insekten. Diese sorgen dann für große Schäden und können ebenfalls Krankheiten auf den Menschen übertragen. Die bekanntesten ökonomischen Schädlinge sind:

  • Kornkäfer (Sitophilius granarius)
  • Getreidekapuziner (Rhizopertha dominica)
  • Getreidemotte (Sitotroga cerealella)
  • Rotbrauner Reismehlkäfer (Tribolium castaneum)
  • Getreideplattkäfer (Sitotroga cerealella)
  • Brotkäfer (Stegobium paniceum)
  • Australischer Diebkäfer (Ptinus Tectus)
  • Erbsensamenkäfern (Callosobruchus maculatus)
  • Mehlmilben (Acarus siro)
  • Dörrobstmotten (Plodia interpunctella)
  • Mehlmotten (Ephestia kuehniella)
  • Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata)

Aber nicht nur pflanzliche Lebensmittel werden von Vorratsschädlingen befallen. Ebenso tierische Erzeugnisse stehen bei einigen Exemplaren auf dem Speiseplan. Wichtig: Neben den ökonomischen Schäden, die diese Art von Schädlingen anrichten, sind sie ebenfalls Überträger von Krankheiten. Kot, Puppen- oder Larvenhäutungsreste, welche mit den kontaminierten Lebensmitteln unwissentlich verzehrt werden sind der Auslöser. Ein weiteres Problem, dass von den ungebetenen Tierchen ausgeht, ist die Schimmelbildung. Ausgelöst durch die Stoffwechselaktivität der Insekten kommt es nicht selten zur Bildung von Kondenswasser, das nachweislich die Entstehung diverser Arten von Schimmelpilzen fördert. Bekannte Vorratsschädlinge, die Waren tierischer Herkunft befallen sind:

  • Diverse Speckkäferarten (Dermestidae)
  • Schaben (Blattodea)
  • Rotbeinige Schinkenkäfer (Necrobia Rufipes)
  • Milben (Acari)

Schädling bestimmen – welche Vorratsschädlinge können dem Menschen gefährlich werden?

Insekten in Lebensmitteln sind nicht nur widerlich. Werden sie aus Versehen gegessen, kann dies auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Darmbeschwerden, Allergien sowie Hauterkrankungen können beim Verzehr von Kot- und Häutungsresten oder Gespinstfäden auftreten. Aufgrund der riesigen Artenvielfalt ist es leider so, dass wirklich fast alle Lebensmittel von den kleinen Plagegeistern befallen werden können. Aber eines schon mal vorweg: Auch wenn es dazu kommen sollte, dass ein kontaminiertes Produkt gegessen wurde: Lebensbedrohliche Auswirkungen hat dies nicht! 

Häufige Exemplare in unserer Vorratskammer

  1. Dörrobstmotte: Sind hauptsächlich auf pflanzlichen Lebensmitteln zu finden. Sie besitzen eine rötlich-braune Färbung und hinterlassen feine Gespinstfäden.
  2. Brotkäfer: Dieser Vorratsschädling besitzt eine rötlich-braune Körperfarbe und hält sich, wie der Name schon sagt, besonders gerne in Brot und Getreideprodukten auf. Aber auch Gewürze, sämtliche Sorten von Hülsenfrüchten und Schokolade verschmäht er nicht. Seine Anwesenheit wird durch kleine runde Fraßlöcher sichtbar.
  3. Mehlmilben: Diese Art von Milben sind von der Farbe hellbeige und leben in Mehl- und Getreideprodukten sowie in Trockenobst. Befallene Nahrungsmittel weisen an der Oberfläche weiße, leicht pudrige Stellen auf. Im Mehl kann ihre Anwesenheit nachgewiesen werden, wenn das Lebensmittel nach circa dreißig Minuten auf einer glatten Oberfläche eine raue Struktur annimmt.
  4. Kornkäfer: Dieser braune Vorratsschädling kontaminiert hauptsächlich Mais, Weizen, Gerste, Nudeln und trockenes Tierfutter. Auffallend ist, dass die kleinen Larven das Korn von innen heraus fressen und erst verlassen, wenn sie das adulte Alter erreicht haben. 
  5. Mehlmotten: Sie sehen aus wie kleine graue Schmetterlinge und befallen unter anderem Getreide- sowie Getreideprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte, Müsli und Schokolade. Ein Befall durch diesen Schädling wird durch den Falter an sich, aber ebenso durch feine Gespinstfäden sowie kleine Kokons, welche sich an der Oberfläche der kontaminierten Nahrungsmittel befinden, sichtbar.
  6. Getreideplattkäfer: Dieser Schädling besitzt eine abgeplattete Körperform und ist von brauner Farbe. Anzutreffen ist er bevorzugt in Getreide- und Getreideprodukten, Nüssen sowie Dörrobst. Ist ein Lebensmittel mit diesem Vorratsschädling kontaminiert, verströmt es einen muffigen Geruch und hat eine klumpige Konsistenz.

Vorratsschädlinge im Haus: Welche Hausmittel und chemiefreien Produkte helfen bei einem Befall?

Folgende 7 Maßnahmen bekämpfen Vorratsschädlinge und können einen Befall vorbeugen:

  1. Angebrochene Verpackungen entweder im Kühlschrank lagern oder den Inhalt in gut verschließbaren Gefäßen aus Kunststoff, Metall oder Glas abfüllen.
  2. Lebensmittel und deren Verpackungen bereits beim Einkauf auf eine mögliche Kontamination durch Schädlinge (Gespinste, tote Tiere, Insektenpuppen, Verklumpungen) prüfen. Schon winzig kleine Löcher in Verpackungen können einen Befall offenbaren.
  3. Lebensmittelvorräte regelmäßig kontrollieren.
  4. Sämtliche Vorratsschränke sollten regelmäßig gereinigt werden. Hierbei ist es wichtig, darauf zu achten, dass noch so kleine Krümel mithilfe eines Staubsaugers entfernt werden müssen. Anschließend alle Regale und Schränke mit Essigwasser auswischen. Wichtig: Ritzen und Ecken nicht vergessen!
  5. Wurden Vorratsschädlinge entdeckt, müssen sämtliche kontaminierten Lebensmittel im Hausmüll entsorgt werden. Guter Tipp: Um die kleinen Tierchen vor dem Entsorgen zu vernichten, ist es sinnvoll, die befallenen Nahrungsmittel für circa 30 Minuten bei 100 Grad Celsius im Backofen abzutöten.
  6. Das Insektensprays von Silberkraft wirkt ohne chemische Inhaltsstoffe und ist perfekt, um einen Befall vorzubeugen oder den Eindringlingen gezielt an den Kragen zu gehen. Die Anwendungsweise ist kinderleicht und effektiv: Einfach sämtliche Eintrittsmöglichkeiten und Laufwege der Vorratsschädlinge einsprühen und fertig. Das Spray wirkt als Repellent und hält mit seinem Geruch unerwünschte Insekten auf Abstand. Ebenfalls als Bekämpfungsmaßnahme kann es zum Einsatz kommen. Das enthaltene Geraniol wirkt als Kontaktinsektizid. Hierfür einfach die ungebetenen Gäste mit dem Produkt besprühen. Kommen die Tierchen mit dem Spray in Kontakt, fängt das Geraniol direkt an zu wirken. Es beschädigt den Chitinpanzer der Insekten und trocknet sie von innen heraus aus. Gut zu wissen: Das Insektenspray kann auch im Außenbereich angewendet werden. Es ist frei von schädlichem Permethrin und ungefährlich für den Menschen und seine Haustiere.
  7. Auch Pheromonfallen sind in Kombination mit den bereits erwähnten Bekämpfungsmethoden eine nachweislich gute Maßnahme im Kampf gegen die ekelhaften Tierchen. Sie wirken mithilfe eines synthetischen Sexuallockstoffs. Die männlichen Tiere werden vom Geruch angezogen, bleiben auf der klebenden Oberfläche der Falle haften und verenden. Die Folge: Die Weibchen können sich nicht mehr vermehren. Diese Methode eignet sich ebenfalls zur Identifikation und um herauszufinden, wie stark sich die Insekten bereits vermehrt haben.

Quellen & Links

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Können alle Insekten fliegen?

Nicht alle Insekten besitzen Flügel und können fliegen. Ein bekanntes Exemplar ist der Floh.

Welche Nahrungsmittel stehen auf dem Speiseplan von Insekten?

Kerbtiere ernähren sich von tierischen sowie von pflanzlichen Nahrungsmitteln. Es gibt allerdings auch Exemplare, die als Allesfresser bekannt sind. Der überwiegende Anteil ist jedoch Fleisch- oder Pflanzenfresser.

Warum sind Insekten wichtig für unser Ökosystem?

Insekten bestäuben Pflanzen, agieren als Säuberungskolonne in Wald und Flur und dienen unzähligen anderen Tieren als Nahrungsquelle. Somit sind sie ein wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems und halten unsere Natur im Gleichgewicht.

Welche körperlichen Besonderheiten machen Insekten aus?

Insekten besitzen sechs Beine, ein paar Fühler sowie zwei Facettenaugen. Des Weiteren ist ihr Körper in drei Teile gegliedert und die meisten Arten verfügen ebenfalls über zwei bis vier Flügel. Die Atmung von Insekten funktioniert über Tracheen.

Wo kommen Vorratsschädlinge her?

Vorratsschädlinge bevorzugen Lebensräume, in denen sie ausreichend Nahrungsquellen vorfinden. In der Regel sind dies Orte, an denen Lebensmittel gelagert oder verarbeitet werden. In Vorratsspeichern, Supermärkten, Großküchen, Bäckereien und Mühlen fühlen sie sich besonders wohl.

Welchen Schaden richten Vorratsschädlinge an?

Vorratsschädlinge verunreinigen mit ihren Hinterlassenschaften (Kot- und Häutungsreste, abgestorbene Puppenhüllen, Gespinste) unsere Lebensmittel und machen sie ungenießbar. Die Schadtiere sind ebenfalls Krankheitsüberträger. Kontaminierte Waren müssen unbedingt entsorgt werden.

Wie erkennt man einen Befall durch Vorratsschädlinge?

Das sich unerwünschte Tierchen an den heimischen Lebensmitteln laben, erkennt man an folgenden Merkmalen: 1. In der Nähe oder direkt im Lebensmittel befinden sich tote oder lebende Insekten. 2. Angenagte Verpackungen oder angefressene Lebensmittel. 3. Insektenspuren in Form von Kotresten, Puppen- oder Häutungsresten. 4. Weißliche Gespinste auf oder im Nahrungsmittel.

Welche Vorratsschädlinge gelangen über beschädigte Verpackungen ins Haus?

Vorratsschädlinge befallen außer Zucker, Salz und reine Fette wirklich jedes Nahrungsmittel. Insekten, die als blinder Passagier in kaputten Verpackungen oder offenen Lebensmitteln ins Haus oder in die Wohnung gelangen, sind unter anderem Brotkäfer, Dörrobstmotten, Speckkäfer sowie Mehl- und Speichermotten.

Wie gelangen Milben ins Haus?

Milben bevorzugen ein feuchtwarmes Klima. Wurden in den eigenen vier Wänden zum Beispiel Mehlmilben entdeckt, kann dies ein Anzeichen für einen Schimmelbefall sein. Regelmäßiges Lüften und ein optimales Raumklima verhindern einen Befall.